infosantésuisse-Artikel


01.11.2014

Happy New Orleans in Solothurn

46 frischgebackene Krankenversicherungsfachfrauen und -männer mit eidgenössischem Fachausweis trafen sich am 28. August 2014 zur Feier im Landhaus in Solothurn. Die neuen Fachleute und die Sonne strahlten an diesem besonderen Tag um die Wette.

Begleitet wurden die erfolgreichen Kandidaten durch ihre Vorgesetzten, Familienmitglieder und auch Freunde. Sogar ganz junge Gäste waren dabei: Drei neugeborene Babys durften an den Feierlichkeiten ihrer Mütter  teilnehmen. Für die neue Generation in der Krankenversicherungsbranche ist also bereits gesorgt.

Mit «Sweet Georgia Brown» eröffnete die Jazz-Band «Les Solörs » die Feier. Man fühlte sich gleich in die Strassen und Bars von New Orleans versetzt; die Gäste wurde zum Mitsummen verleitet oder man konnte beobachten, wie die Füsse im Takt wippten.

Daniel Wyler, Leiter der Prüfungskommission, wies in seiner Begrüssungsrede darauf hin, dass Sweet Georgia Brown bereits 1925 komponiert wurde. Das Spezielle an diesem bekannten Musikstück ist, dass ein gemischtrassiges Personentrio bei der Komposition beteiligt war. Viele Musiker haben dieses Musikstück später interpretiert. 1927 wurden die Harlem Globetrotters, eine Basketball-Show-Truppe, gegründet. Ihr Erkennungszeichen damals bis heute ist «Sweet Georgia Brown». Sie wollten damit auf ihre Afroamerikanischen
Wurzeln hinweisen.

Egal, ob Spitzenspieler, Spitzensportler oder auch die Fachausweisinhaber: Nicht eine einmalige Leistung zählt, sondern nur eine konstante! Also gilt, sich weiterzubilden und zu üben. Auf keinen Fall stehenzubleiben. Daniel Wyler forderte die Fachausweisinhaber deshalb zum «Weitermachen» auf.

Täglich Höchstleistungen erbringen
Herr Hansruedi Moor, Leiter Alterszentrum Wengistein, führte in seiner Rede «Aspekte der stationären Altersarbeit» den Gästen vor Augen, dass beide Partner, die Krankenversicherer und die Leistungserbringer, ein gemeinsames Thema, welches bewegt, verbindet. «Unbesehen der Leistung, der Qualität, der Kundenfreundlichkeit – wir sind einfach zu teuer. Alle wissen, wo Einsparungen vorgenommen werden müssten – das Ganze aber am liebsten bei gleichbleibender Qualität und Leistung.»

Mit Staunen nahmen die Zuhörer zur Kenntnis, dass im Alterszentrum Wengistein täglich 100 Betagte mit einem Durchschnittsalter von 92 Jahren betreut und begleitet werden. Dies durch 160 Mitarbeiter und 75 freiwillige Helfer. Was den Bewohnern über die Pflege hinaus, sei es an Kultur, das Teilhaben am Leben, Beziehungen zu pflegen aber auch Komfort geboten wird, erstaunte das Publikum. Auch, dass das «Café complet» als Nachtessen in Alters- und Pflegeheimen längst ausgedient hat und die heutigen Bewohner zu Recht aus der Menükarte auslesen dürfen, sorgte für Überraschung. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der stationären Altersarbeit und den Krankenversicherern steht für Herrn Moor als Modell einer konstruktiven Zusammenarbeit im Interesse aller Betroffenen, zu welcher Sorge getragen werden soll.

Den Berggipfel erreicht
Elvira Pfann, Leiterin Ressort Ausbildung und Alain-Gérard Scherwey, Ausbildungsleiter Westschweiz, beglückwünschten in ihren Reden die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten. Mit viel Durchhaltewillen, einer intensiven Lernzeit und mit Hilfe der diversen Seminarleiter von santésuisse haben sie den Gipfel des Berges erklommen. Aber ist da nicht noch ein höherer Berg? Sind die Kandidaten bereit für den Lehrgang zur höheren Fachprüfung, das Eidgenössische Diplom der Krankenversicherungsexperten?

Mit Stolz durften die 46 Kandidatinnen und Kandidaten durch Elvira Pfann und Alain-Gérard Scherwey ihre Fachausweise in Empfang nehmen.

«Les Solörs» umrahmten die Feierlichkeiten mit gemütlichen, traditionellen Jazz-Melodien, welche mit einem Hauch von Blues geschmückt waren.

Beim anschliessenden Apéro im wunderschönen Garten direkt an der Aare wurde im romantischen Ambiente angeregt diskutiert, alte Erinnerungen wurden ausgetauscht und es wurde herzhaft gelacht. Natürlich wurde auch in die Zukunft geblickt und Pläne geschmiedet. An einem der wenigen schönen und warmen Sonnentage in diesem Sommer. Petrus ist wahrlich ein Krankenversicherungsfachmann!

INGE BOHMÜLLER

 

 

 

Ansprechpartner

Dokumente

Weiterführende Informationen

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen
Ahmeti Marisa, CSS, Schlieren; Wicki Manuela, Groupe Mutuel, Zürich; Clalüna Selina, Groupe Mutuel, Baden; Da Silva Daniel, Groupe Mutuel, Villars-sur-Glane

Aeberhard Franziska, Groupe Mutuel, Bern; Akermann Janice, Sanitas, Winterthur; Baumann Rahel, CSS, Buchs SG; Baumgartner Daniel, Concordia, Luzern; Beiermann Melanie, ÖKK, Winterthur; Beslic Sanela, Concordia, Luzern; Binggeli-Lamielle Béatrice, Assura, Le Mont-sur-Lausanne; Blanchet Michèle, Groupe Mutuel, Martigny; Da Silva Catia, Assura, Marly; Da Silva Santos Stefanie, Groupe Mutuel, Luzern; Duss Karina, sanagate, Luzern; Eberle Silvia, Groupe Mutuel, Winterthur; Fässler Tamara, fairsicherungsberatung Bern; Garcia-Ruiz David, CSS, Lausanne; Ghiorghis Semhar, CSS, Lausanne; Gross Miriam, Helsana, Worblaufen; Hammel Nicole, Helsana, Worblaufen; Helfer Nadja, Inselspital Bern; Hose Maité, SWICA, Lausanne; Iarca Irène, CSS, Lausanne; Iarrobino Gianna, SASIS AG, Luzern; Kaneshalingam Gowrythasan, CSS, Luzern; Mahawattage Sunethra, CSS, Luzern; Malta Mendes Sophie, KPT, Bern; Martins Alexandra, Sanitas, Winterthur; Moreno Maria-Luz, Visana, Bern; Müller Cornelia, Agrisano, Brugg; Pagotto Danièle, Assura, Le Mont-sur-Lausanne; Rappo Isabelle, KPT, Bern; Perler Dominik, Groupe Mutuel, Villars-sur-Glane; Pintèr Monika, SWICA, Winterthur; Schmid-Reinli Nadja, Assura, Olten; Salamin Gilles, Groupe Mutuel, Zürich; Sangiorgi Angela, Concordia, Luzern; Simsik Eda, Assura, Lausanne; Steiner Kirsten, Walser Consulting AG, Rüschlikon; Stoppiello Simona, SWICA, Basel; Studer Frank, KKV, Visperterminen; Tepes Manuela, Helsana, Dübendorf; Vögele Myriam, Kolping, Dübendorf; Wechsler Olivia, Concordia, Luzern; Weissmüller Fabienne, Helsana, Worblaufen