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Informationskampagne

01.08.2009

Der Kostenschock:

Broschüren für Versicherte

1x1

1x1 der Krankenversicherung.

 

Ratgeber für alle Prämienzahlenden zu allen Krankenversicherungs-
fragen.


1x1

Plus 2.

 

Zahlen plus Fakten zur obligatorischen Krankenversicherung (Grundversicherung), für alle, die es ein bisschen genauer als die 1x1-Leser wissen wollen.


Kostenschock

Warum steigen die Prämien?

Mit den Prämien der Versicherten decken die Krankenversicherer die Kosten für Spitäler (37%), Ärzte (22%), Medikamente (19%) und Pflegeleistungen (17%). 5% betragen die Verwaltungskosten der Krankenversicherer.


Das Dienstleistungsangebot im Gesundheitswesen wurde in den letzten Jahren stetig ausgebaut, Weil den Prämienzahlern immer mehr und komplexere Dienstleistungen zur Verfügung stehen und mehr Leistungen genutzt werden, steigen sämtliche Kostenbereiche der obligatorischen Krankenpflegeversicherung Jahr für Jahr stärker als die Prämien.


Prämien

Von Prämien, Kosten und Reserven

Wozu werden die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung verwendet?
Wie werden diese berechnet? Wozu dienen die finanziellen Reserven der Krankenversicherer?

Ein Animationsfilm beantwortet diese Fragen kurz und verständlich.

 

Das Kosten-Prämien-Problem:

Zur Kosten- und Prämienentwicklung in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Hohe Kosten = Hohe Prämien. Die Gesundheitsausgaben in der Schweiz nehmen von Jahr zu Jahr zu. Die Kostensteigerung beträgt zwischen 1996 und 2007 mehr als 47%. Die Obligatorische Krankenpflege-versicherung (OKP) verzeichnet mit rund 66% das stärkste Wachstum.

 

Die Pro-Kopf-Ausgaben für medizinische Leistungen nehmen in der OKP jährlich um 4,4% zu. Seit 2007 decken die Prämien die Kosten nicht mehr. Die Krankenversicherer können die Verluste der Jahre 2008 und 2009 – voraussichtlich 2,2 Mrd. CHF – noch mit ihren Reserven decken. Ein weiterer Reserveabbau ist 2010 nicht mehr möglich.

 

Die Differenz zwischen hohen Ausgaben und zu geringen Prämien-Einnahmen führt zu einem Prämien-Nachholbedarf. Daher steigen die Krankenkassenprämien im nächsten Jahr gemäss BAG um durchschnittlich 15%.

 

 

 

Kapitel zum Downloaden als PDF (mit Notizenseiten):
Gesundheitskosten Schweiz im Überblick Gesundheitskosten Schweiz im Überblick
Finanzierung Gesundheitswesen und Obligatorische Krankenpflegeversicherung Finanzierung Gesundheitswesen und Obligatorische Krankenpflegeversicherung
Obligatorische Krankenpflegeversicherung: Kostenentwicklungen und Kostengruppen

Obligatorische Krankenpflege-versicherung: Kostenentwicklungen und Kostengruppen

Von Kosten, Prämien und Reserven: Warum die Prämien steigen

Von Kosten, Prämien und Reserven: Warum die Prämien steigen

Warum sind Kosten und Prämien kantonal unterschiedlich? Warum sind Kosten und Prämien kantonal unterschiedlich?
Kantonale Daten

Kantonale Daten

Stellungnahme zu den Sparmassnahmen

Stellungnahme zu den Sparmassnahmen

Kosten sparen = Prämien sparen: Lösungsvorschläge von santésuisse

Kosten sparen = Prämien sparen: Lösungsvorschläge von santésuisse


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