Medienmitteilungen von santésuisse

Hier finden Sie die Medienmitteilungen von santésuisse zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen sowie Unterlagen zu santésuisse-Medienkonferenzen.



18.08.2017
Communiqué

Krankenversicherer warnen vor falschen Erwartungen

santésuisse begrüsst im Grundsatz den Eingriff des Bundesrates bei den ambulanten Arzttarifen. Kritisch beurteilt santésuisse die Forderung des Bundesrates, wonach die Tarifsenkungen von den Krankenversicherern bereits für die Prämien 2018 berücksichtigt werden müssen. Das ist ökonomisch ein falscher Ansatz. Zuerst müssen tatsächlich Kosteneinsparungen ersichtlich sein, dann erst dürfen die Prämien sinken.


13.07.2017
Communiqué

Spitalambulatorien und Arztpraxen sind die grössten Kostentreiber

Die Gesundheitskosten stiegen im Jahr 2016 unvermindert an. Mit einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr betragen die Gesundheitskosten, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gedeckt werden, mittlerweile 31,6 Milliarden Franken. Prämienzahler greifen für deren Finanzierung tief in die Tasche. Und es wird immer teurer. Für das laufende Jahr 2017 werden weitere Kostenschübe erwartet.


07.07.2017
Communiqué

TARPSY: Krankenversicherer und Spitalverband ebnen gemeinsam den Weg für stationären Psychiatrie-Tarif

curafutura und santésuisse sowie H+ Die Spitäler der Schweiz haben sich auf einen Tarifstrukturvertrag für die Einführung von TARPSY geeinigt. Damit steht der Einführung von leistungsorientierten Tagespauschalen in der stationären Psychiatrie (TARPSY) per 1. Januar 2018 nichts mehr im Wege. Mit der Einigung setzen die Leistungserbringer so-wie die Versicherer ein positives Zeichen für partnerschaftliche Lösungen in einer funktionierenden Tarifpartnerschaft.


05.07.2017
Communiqué

Die Zulassungssteuerung für Ärzte verkommt zu 26 Bürokratiemonstern

Der Vorschlag des Bundesrates zur Zulassungssteuerung von Ärztinnen und Ärzten ist mutlos und bringt keinen wesentlichen Fortschritt gegenüber der heutigen Regelung. Im Gegenteil, der Bundesrat ignoriert den Willen des Parlaments, welches über Jahre echte Alternativen verlangt hat. Stattdessen sollen nun die Kantone Höchstzahlen pro ärztliches Fachgebiet entwickeln, um der Überversorgung zu begegnen.


28.06.2017
Communiqué

Schlag ins Gesicht der kostenbewussten Prämienzahler

santésuisse lehnt die Reduktion der maximalen Rabatte auf erhöhten Franchisenstufen entschieden ab. Damit bestraft der Bundesrat ausgerechnet jene Versicherten, die Eigenverantwortung übernehmen. Dies ist ein schlechtes Signal für die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen.


22.06.2017
Communiqué

Mehr Qualitäts- und Preiswettbewerb statt Kantönligeist

Die höhere Mobilität motiviert Patientinnen und Patienten, eine ambulante medizinische Behandlung ausserhalb ihres Wohnkantons zu beanspruchen. Dies ist das Resultat einer Studie von santésuisse über die Struktur der Patientenströme erstmals unter Einbezug der Spitalambulatorien in der Schweiz.


19.05.2017
Communiqué

Ambulant ja – aber nicht zu Lasten der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler

Die Finanzierung der Leistungen der Krankenversicherung nach dem gleichen Modell mindert Fehlanreize und spart Kosten. Mit ihrem heutigen Entscheid erteilt die Gesundheits-direktorenkonferenz (GDK) diesem breit abgestützten Ziel eine grundsätzliche Ab-sage. Die Verlagerung von der stationären zur ambulanten Versorgung belastet dadurch finanziell einseitig die Prämienzahler. Die Kantone erhalten dagegen keine wirkungsvollen Anreize, bei den Spitalambulatorien Kosten zu sparen. Diese Spitalambulatorien sind seit Jahren der grössten Kostentreiber zu Lasten der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler. Der heutige Entscheid der GDK ist deshalb nicht das Ende der Diskussion in dieser Angelegenheit.


21.04.2017
Communiqué

Medizinische Hilfsmittel: Antrag für Preissenkungen beim BAG eingereicht

santésuisse hat die Preise für Inkontinenzprodukte, Blutzuckermessprodukte und für Beatmungsgeräte einem Auslandpreisvergleich unterzogen. Das Resultat ist erheblich: jährlich könnten zugunsten der Prämienzahler über die drei Produktegruppen rund 34 Millionen Franken eingespart werden, ohne Qualitätseinbusse für die Patientinnen und Patienten. santésuisse hat dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) einen Antrag auf Senkung eingereicht. Die Prämienzahlerinnen und -zahler sollten nicht mit überhöhten Preisen unnötig belastet werden.


06.04.2017
Medienkonferenz

Auslandpreisvergleich Medikamente: 14% Preisdifferenz bei patentgeschützten Medikamenten, 53% Preisunterschied bei Generika

Das Preisniveau der patentgeschützten Medikamente war im September 2016 mit einem vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) angewandten Wechselkurs CHF/EUR 1.07 14% höher als das Preisniveau der neun Vergleichsländer. Patentabgelaufene Originalpräparate waren 20% teurer als im Durchschnitt der Vergleichsländer. Bei den Generika ist der Unterschied mit 53% weiterhin hoch. Dies ergibt der achte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse und Interpharma.


22.03.2017
Communiqué

Bundesrat baut TARMED um, aber der Einzelleistungstarif bleibt bestehen

Der Bundesrat hat im Rahmen seiner subsidiären Kompetenz heute einen Eingriff in den ambulanten Arzttarif TARMED beschlossen, mit dem Ziel, die Kosten der ambulanten Arztleistungen in Praxis und Spital zu senken. Die Tarifpartner santésuisse und fmCh Tarifunion bezweifeln, dass mit einem nach wie vor sehr differenzierten Einzelleistungstarif eine spürbare Kostensenkung möglich ist. Mit der Einführung von ambulanten Pauschalen hätte der Bundesrat die Chance gehabt, eine wesentlich zukunftsträchtigere Lösung zu liefern.


21.03.2017
Communiqué

Spitalfinder vergleicht neu auch Psychiatrien und Rehabilitationskliniken

Versicherte und Konsumenten können sich neu auch über die Qualität von Psychiatrischen Kliniken und Rehabilitationskliniken informieren. Zusätzlich wurden rund 100 neue Diagnosen/Eingriffe im Akutbereich in den Spitalfinder aufgenommen – wie zum Beispiel Kaiserschnitte oder Transplantationen.


03.02.2017
Communiqué

Medizinische Qualität muss transparent werden

Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK- NR) hat wegweisende Entscheide zugunsten qualitativ hochstehender medizinischer Leistungen gefällt. Folgt ihr das Parlament, wird sich unser Gesundheitssystem positiv weiterentwickeln und effizienter werden. Heute werden zu viele unnötige oder in ihrer Wirkung umstrittene Leistungen durchgeführt. Sie kosten die Prämienzahler und die öffentliche Hand jedes Jahr Milliardenbeträge ohne jeden Mehrwert für die Patienten.


02.02.2017
Communiqué

Gefahr von steigenden Medikamentenpreisen ist nicht gebannt

Wie der Bundesrat bekannt gegeben hat, wird die Überprüfung der Medikamentenprei-se wieder aufgenommen. Mit der weiterhin alle drei Jahre durchgeführten Überprüfung ist das Einsparpotenzial allerdings immer noch zu gering. Notwendig wäre die jährliche Preisanpassung. Das von santésuisse geforderte Antrags- und Beschwerderecht bei der Aufnahme in die Kassenpflicht wurde leider gestrichen.


09.01.2017
Communiqué

Vernebelte Kostenwahrheit

santésuisse lehnt die vorgeschlagene Neueinteilung der Prämienregionen ab. Die Vorschläge sind undifferenziert und teilweise willkürlich. Das Resultat ist kein Beitrag für eine kostengerechtere Finanzierung unserer Krankenversicherung. In vielen Fällen würde die Kostenwahrheit vielmehr geschwächt statt gestärkt. santésuisse empfiehlt, diesen Reformvorschlag nicht weiterzuverfolgen.



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