Medienmitteilungen von santésuisse

Hier finden Sie die Medienmitteilungen von santésuisse zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen sowie Unterlagen zu santésuisse-Medienkonferenzen.


26.09.2016
Communiqué

Prämien 2017: je nach Kanton sind grosse Unterschiede in der Prämienerhöhung feststellbar

Die Prämien folgen längerfristig den Kosten für die medizinischen Leistungen. Die Unterschiede in den Gesundheitskosten zwischen den Kantonen und folglich auch der Prämienhöhe sind markant. Sie bewegen sich um bis einige Prozentpunkte. Die Gründe dafür liegen in den unterschiedlichen Angebotsstrukturen je nach Kanton zum Beispiel bei der Zahl der Ärzte und der Spitalversorgung.


15.09.2016
Communiqué

Ungebrochenes Kostenwachstum bei den ambulanten Behandlungen

2015 stiegen die Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) pro versicherte Person um 3,9 Prozent. Das grösste Kostenwachstum verzeichneten 2015 die ambulanten Arztkosten mit +5,7 Prozent. Auch im ersten Halbjahr 2016 stiegen die ge-samten Gesundheitskosten pro versicherte Person im Vergleich zur Vorjahresperiode um +4,3 Prozent an. santésuisse fordert griffige Gegenmassnahmen um den Kostenanstieg zu bremsen.


12.07.2016
Communiqué

Mitteilung: Hohes Kostenwachstum bei den Medikamenten und Arztleistungen

santésuisse rechnet für 2016 mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von rund 3,5 Prozent pro versicherte Person. Das grösste Wachstum ist bei den Medikamenten und bei den niedergelassenen Ärzten zu erwarten. Bei den Medikamenten ist der Kostenschub auf die ausgebliebenen Preissenkungen zurückzuführen. Bei den Ärzten hat die Zahl der Konsultationen mehr als das Bevölkerungswachstum zugenommen. Für 2017 wird ein Wachstum der Gesundheitskosten von rund 3,5 Prozent erwartet.


23.06.2016
Communiqué

Die häufigsten Behandlungen sollen mit qualitätsbezogenen Pauschalen vergütet werden

Der Verwaltungsrat santésuisse lehnt die neue Tarifstruktur für ambulante ärztliche Leistungen einstimmig ab. Der von der Ärztevereinigung FMH, H+ Die Spitäler der Schweiz und der Medizinaltarif-Kommission UVG (MTK) sowie mit Unterstützung des Versichererverbandes curafutura entwickelte Arzttarif «ats-tms» hätte Mehrkosten in Milliardenhöhe zur Folge. Für die Versicherten sind die dadurch verursachten Steigerungen der Krankenkassenprämien nicht zumutbar.


21.06.2016
Communiqué

125 Jahre im Dienste der Versicherten - Gesundheitswesen gestalten, Qualität erhöhen, Kosten eindämmen

Vor genau 125 Jahren, 1891, wurde die Vorgängerorganisation von santésuisse, das «Konkordat» gegründet – aus dem Bedürfnis, Lücken beim Versicherungsschutz für Versicherte zu schliessen. Heute sind der medizinische Fortschritt, die demografische Veränderung und der anhaltende Kostenanstieg die Herausforderungen. Als führender Kran-kenversicherungs-Verband prägt santésuisse mit Fachwissen und innovativen Lösungsvorschlägen die zeitgemässe Ausgestaltung des Gesundheitswesens.


17.05.2016
Communiqué

Keine Trendwende: starkes Kostenwachstum im ersten Quartal 2016

Die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung steigen in den ersten Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,8% auf fast 8 Milliarden Franken. Ein besonders starkes Wachstum weisen die Kosten ambulanter Behandlungen im Spital und die Kosten niedergelassener Ärzte auf.


18.04.2016
Communiqué

TARMED-Revision: Kollateralschäden vermeiden - Sofortige Kurskorrektur gefordert

Ein Gutachten, welches santésuisse und die fmCh Tarifunion in Auftrag gegeben haben, zeigt gravierende Mängel beim revidierten TARMED. Um Kollateralschäden zu vermeiden, ist eine sofortige Kurskorrektur unumgänglich. Die fmCh Tarifunion und santésuisse bekräftigen mit dem gemeinsamen Auftritt, dass ihnen die Tarifpartnerschaft und die Tarifautonomie wichtig sind.


06.04.2016
Communiqué

Der Kostenanstieg kann mit anderen Mitteln gebremst werden

Der heutige Entscheid des Bundesrates für eine befristete Verlängerung des Zulassungsstopps für Ärzte ist lediglich ein Ja zu einer Notlösung. santésuisse fordert, dass rasch und ernsthaft die Alternativen geprüft werden.


24.03.2016
Communiqué

Domenico Fontana wird Geschäftsführer von SASIS AG

Der Betriebsökonom Domenico Fontana übernimmt am 1. Mai 2016 die Leitung der SASIS AG. Er wird den innovativen Datendienstleister für die Krankenversicherer in die nächste Phase seiner Wachstumsstrategie führen.


16.03.2016
Communiqué

Schweizer Medikamenten-Margen sind 489 Millionen Franken höher als im Ausland

Der santésuisse-Vergleich der Handelsmargen für Medikamente zeigt, dass sie in der Schweiz um 489 Millionen Franken höher sind als in europäischen Vergleichsländern. Dies entspricht rund zwei Prämienprozenten, welche die Versicherten zu viel bezahlen. santésuisse fordert eine Anpassung der Margen nach unten, um die Prämienzahler zu entlasten.


29.02.2016
Communiqué

Nichts mehr als politische Zwängerei

santésuisse hat davon Kenntnis genommen, dass die Fédération Romande des Consommateurs und weitere Kreise einen neuen Anlauf unternehmen wollen, unsere bewährte Krankenversicherungslandschaft grundlegend zu verändern. Kantonale Ausgleichskassen sind nur der Zwischenschritt zu kantonalen Einheitskassen, die vom Volk und den Ständen vor etwas mehr als einem Jahr deutlich verworfen wurden.


03.02.2016
Communiqué

spitalfinder.ch bietet die aktuellsten Qualitätsdaten

santésuisse und das Konsumentenforum betreiben jene Qualitätssicherung, die Patienten benötigen: Das vor zwei Monaten von santésuisse und vom Konsumentenforum kf lancierte umfassende Vergleichsportal zur Qualität der Schweizer Spitäler ist jetzt noch schneller – und es wird weiter ausgebaut: Neu zugänglich sind die aktuellsten Qualitätsdaten zur Patientenzufriedenheit und zu Wundinfekten. Gleichzeitig bietet das Portal Verbesserungen aufgrund des Feedbacks von Versicherten und Konsumenten.


23.01.2016
Communiqué

santésuisse begrüsst Gründung der fmCh Tarifunion

santésuisse begrüsst die Gründung der von den Facharztgesellschaften und weiteren Organisationen getragenen fmCh Tarifunion. Dieser Schritt schafft gute Voraussetzungen für innovative Lösungen bei der Tarifierung von Arztleistungen.


18.01.2016
Communiqué

santésuisse schlägt neue Massnahmen gegen das Kostenwachstum vor

santésuisse schlägt wirksame kurzfristige und längerfristige Massnahmen vor, um das Problem des übermässigen Kostenwachstums der Krankenpflegeversicherung (OKP) besser in den Griff zu bekommen: Kurzfristig sind Anpassungen der kantonalen Taxpunktwerte bei bestimmten Facharztrichtungen der gangbare und rasche Weg. Längerfristig muss unter anderem die Lockerung des Vertragszwangs nach klaren Kriterien diskutiert werden. Eine bedarfsabhängige Zulassungssteuerung für Ärzte als Übergangslösung beurteilt santésuisse skeptisch: Neue Datenanalysen belegen, dass Zulassungsstopps kein wirksames Mittel zur Kostensenkung in einem Kanton sind.


15.01.2016
Communiqué

Die «santésuisse-Gruppe» startet nach einer umfassenden Reorganisation gestärkt ins neue Jahr 2016

Der Verwaltungsrat von santésuisse hat Ende 2014 beschlossen, die historisch gewachsene Organisation der santésuisse-Gruppe einer umfassenden Organisationsüberprüfung zu unterziehen mit dem Ziel, die Organisation mit einer neuen optimierten Struktur für die Zukunft zu rüsten. Gestützt auf die entsprechenden Vorarbeiten wurden im Dezember 2015 die zur Umsetzung des Organisationsreview notwendigen Entscheide gefällt.


21.12.2015
Communiqué

36 Krankenversicherer wenden ab 2016 santésuisse-Branchenvereinbarung an

Ab dem 1. Januar 2016 wenden 36 Krankenversicherer mit über vier Millionen Versicherten die neue Branchenvereinbarung zur Regelung der Kundenwerbung an. Die Vereinbarung soll die Versicherten besser vor unerwünschten Werbeanrufen schützen und die Qualität der Kundenwerbung erhöhen.


15.12.2015
Communiqué

Auslandpreisvergleich Medikamente: Währungsbedingte Preisdifferenz bei Originalprodukten, weiterhin grosser Preisunterschied bei Generika

Das Preisniveau der patentgeschützten Medikamente war im September 2015 mit einem vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) angewandten Wechselkurs CHF/EUR 1.20 10% höher als das Preisniveau der neu neun Vergleichsländer. Patentabgelaufene Originalpräparate waren rund 11% teurer als im Durchschnitt der Vergleichsländer. Bei den Generika ist der Unterschied mit 47% weiterhin hoch. Dies ergibt der siebte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse und Interpharma.


30.11.2015
Communiqué

Sinnvolle Klärung der Finanzierung der ausserkantonalen Pflege

Wer Pflegeleistungen ausserhalb seines Wohnkantons in Anspruch nimmt, soll künftig die Gewissheit haben, welcher Kanton für deren Restfinanzierung aufkommt. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) schlägt eine entsprechende Änderung des Krankenversicherungsgesetzes vor. Für santésuisse geht der Vorschlag grundsätzlich in die richtige Richtung.


24.11.2015
Communiqué

Reformvorschläge für ein freiheitliches Gesundheitswesen

Neue Lösungsansätze sollen die hohe Qualität und Finanzierbarkeit des schweizerischen Gesundheitssystems sicherstellen. Am Novemberkongress „Gesundheit 2020+“ erläuterten Experten ihre Vorschläge zur Reform des Gesundheitswesens vor einem Publikum aus Politik, Behördenvertretern und Leistungserbringern. santésuisse regt an, diese Vorschläge vertieft zu diskutieren.


18.11.2015
Communiqué

Einsicht auf der Zielgeraden

Bundesrat Berset hat Einsicht bewiesen und die teils gesetzeswidrige und in weiten Teilen unverhältnismässige Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV) im letzten Augenblick entschärft. Obwohl damit für die Krankenversicherer gravierende Passagen vom Tisch sind, wird erst die Umsetzung der Verordnung zeigen, wie KMU-verträglich die einschneidende Regulierung sein wird. santésuisse wird die Auswirkungen umfassend analysieren.


18.11.2015
Communiqué

Schweizer Première: Umfassender und verständlicher Qualitätsvergleich von Spitälern

Zum ersten Mal in der Schweiz können sich Versicherte und Konsumenten umfassend und leicht verständlich über die Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit in Schweizer Akut-Spitälern informieren. Der santésuisse Spitalfinder ist eine neu geschaffene elektronische Plattform, die die Versicherten bei der Spitalwahl unterstützt.


11.11.2015
Communiqué

Inakzeptable Schwächung der Eigenverantwortung zulasten aller

santésuisse lehnt die Streichung von Franchisestufen und insbesondere die vom Bundesrat vorgesehene Kürzung der bestehenden Rabatte auf hohen Franchisen ohne „Wenn und Aber“ ab. Die Vorlage überzeugt weder versicherungstechnisch, noch sind die Begründungen für die Streichungen plausibel oder ausreichend belegt. Ohne Notwendigkeit reduziert die Vorlage die Auswahlmöglichkeiten der Versicherten und schwächt ihre Selbstverantwortung.


06.10.2015
Communiqué

Festbeträge sollen stark überhöhte Generikapreise senken

Generika sind in der Schweiz mehr als doppelt so teuer wie im europäischen Ausland. Das ist das heutige Fazit des Preisüberwachers. santésuisse unterstützt deshalb den von ihm vorgeschlagenen Systemwechsel. Für die Preisfestsetzung soll sich der Festbetrag nach dem günstigsten Angebot richten. So könnten jährlich mindestens 400 Millionen Franken gespart werden. Die Einsparung käme vollumfänglich den Prämienzahlern zugute.


01.10.2015
Communiqué

Versicherte wollen keinen Abbau der Franchisestufen und keine Rabattkürzungen

75 Prozent der Versicherten mit den Franchisestufen 1’000 und 2’000 Franken lehnen den Vorschlag des Bundesrates zu deren Abschaffung ab. Noch deutlicher ist die Ablehnung der Rabattkürzung für die Franchisestufen von 2’500 und 1’500 Franken. Von den Befragten mit diesen Franchisestufen lehnen 78 Prozent eine Rabattkürzung ab. Die repräsentative Meinungsumfrage wurde durch das Befragungsinstitut Demoscope im Auftrag von santésuisse erhoben.


28.09.2015
Communiqué

Prävention ist nicht Aufgabe der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

santésuisse hat grosse Vorbehalte gegenüber der «Nationalen Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten» (NCD). Wichtige Fragen zur Wirkung der vorgeschlagenen Massnahmen und zum Ausmass der Kostenfolgen bleiben unbeantwortet. Die Versicherer lehnen die Verwendung von zusätzlichen Prämiengeldern für die Prävention ab. Gesundheitsförderung und Prävention ist Aufgabe der öffentlichen Hand und ist daher von Bund und Kantonen zu finanzieren.


25.09.2015
Communiqué

Prämiendämpfung mit Reserven nicht erlaubt

Die Reserven eines Krankenversicherers dürfen nicht zur Senkung von prognostizierten Kosten des Folgejahres eingesetzt werden. Damit fällt eine Dämpfung der Prämien zum Beispiel für das Jahr 2016, wie es einige Vertreter der Gesundheitsdirektorenkonferenz fordern, ausser Betracht. Jede einzelne Prämie muss vom Bundesamt für Gesundheit genehmigt werden.


23.09.2015
Communiqué

Kostenwachstum im ambulanten Bereich am stärksten

Das grösste Kostenwachstum in den letzten zehn Jahren verzeichnen die ambulanten Spitalabteilungen (66 Prozent von 2005 bis 2014) und die niedergelassenen Ärzte (34 Prozent von 2005 bis 2014). Auch der Bereich Spital stationär zeigt in diesem Zeitraum auf einem hohen Niveau eine Kostensteigerung von 20 Prozent. Das systematisch überhöhte Wachstum gefährdet die Zukunft der sozialen Krankenversicherung.


14.09.2015
Communiqué

Stärkung der Patientenrechte und Haftung der Spitäler sind nötig

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will gegen spitalerworbene Infektionen vorgehen und hat eine entsprechende Strategie entworfen. Aus Sicht von santésuisse sind darin wesentliche Punkte zu wenig berücksichtigt: Nur wenn die Infektionen konsequent und kontinuierlich gemessen werden und die Resultate der Öffentlichkeit transparent zur Verfügung gestellt werden, besteht auf Seiten der Spitäler der Druck zum Erzielen von Verbesserungen. Die Rechte der Patienten, die betroffen sind, müssen verstärkt werden und damit verbunden die Haftung der Spitäler für Infektionen. Dies ist zielführender als allgemeine Regeln und teure Informationskampagnen.


03.09.2015
Communiqué

Mehr Markt, damit unsere Krankenversicherung bezahlbar bleibt

Bei den Vorlagen zur ambulanten Steuerung und zur Revision des Heilmittelgesetzes (HMG) geht es um viel Einfluss und Geld. santésuisse fordert das Parlament auf, nicht auf die bundesrätliche Planwirtschaftsvorlage zum ambulanten Bereich einzutreten. Bei der Revision des Heilmittelgesetzes sind zu Gunsten einer bezahlbaren Krankenversicherung die Rabatte für Medikamente zu erhalten und die innovationsfeindliche, preistreibende Marktexklusivität ist abzulehnen.


22.07.2015
Communiqué

Höhere Qualitätsanforderungen in der Telefonwerbung

Mit einer neuen Branchenvereinbarung der Krankenversicherer soll die Qualität der Telefonwerbung erhöht werden. Die Konsumenten sollen besser vor unerwünschten Anrufen geschützt und die Entschädigung der Vermittlertätigkeit im Bereich der obligatorischen Grundversicherung eingeschränkt werden. Mit einem Meldeformular auf der Website von santésuisse können Konsumenten Verstösse von Krankenversicherern, Maklern, Vermittlern und Telefonmarketinganbietern melden. Die Branchenvereinbarung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.


17.07.2015
Communiqué

Erhebliches Kostenwachstum im ambulanten Bereich

santésuisse rechnet für 2015 mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von 3,5 Prozent pro versicherte Person. Das grösste Wachstum ist bei den niedergelassenen Ärzten und beim Spital ambulant zu erwarten. Die Hauptgründe für das ungebremste Kostenwachstum liegen bei der stark gestiegenen Anzahl Ärzte und den höheren Kosten pro ambulante Behandlung. Für 2016 wird ein leicht tieferes Wachstum der Gesundheitskosten von knapp drei Prozent erwartet.


06.07.2015
Communiqué

Unverhältnismässig und im Widerspruch zum Gesetz

Der Entwurf zur Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV) steht an zentralen Stellen im Widerspruch zum Gesetz und ist in vielen Punkten unverhältnismässig. In wichtigen Belangen setzt sich die Vorlage über den Willen des Gesetzgebers hinweg. Die Mehrkosten dieser Überregulierung ohne Wertschöpfung müssten die Versicherten bezahlen. santésuisse fordert eine Überarbeitung und die erneute Vernehmlassung.


06.07.2015
Communiqué

Unverhältnismässig und im Widerspruch zum Gesetz

Der Entwurf zur Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV) steht an zentralen Stellen im Widerspruch zum Gesetz und ist in vielen Punkten unverhältnismässig. In wichtigen Belangen setzt sich die Vorlage über den Willen des Gesetzgebers hinweg. Die Mehrkosten dieser Überregulierung ohne Wertschöpfung müssten die Versicherten bezahlen. santésuisse fordert eine Überarbeitung und die erneute Vernehmlassung.


01.05.2015
Communiqué

Kein staatlich geschaffenes Monopol für Pharmafirmen

In der Differenzbereinigung zum Heilmittelgesetz trifft der Nationalrat am kommenden Montag, 4. Mai 2015 wichtige Entscheide. Sie betreffen die Verfügbarkeit von Medikamenten und deren Preis. santésuisse fordert den Nationalrat auf, Regelungen zu schaffen, die allen Patienten und Versicherten dienen. Grosszügige Ausnahmeregelungen für die Pharma sind abzulehnen. Vergünstigungen nicht verschreibungspflichtiger Medikamente sollen auch an die Versicherten weitergegeben werden.


17.04.2015
Communiqué

santésuisse ist gegen die kantonale Steuerung des ambulanten Bereichs

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat Eintreten auf die Vorlage zur Steuerung des ambulanten Bereichs (15.020) entschieden. santésuisse bedauert diesen Entscheid. Bei einer Annahme der Vorlage des Bundes würden die planwirtschaftlichen Eingriffe der Kantone nochmals verstärkt. Auch würde eine Zulassungssteuerung der Leistungserbringer durch die Kantone die Qualität nicht verbessern. Schliesslich trägt eine solche Lösung auch nicht zur Verringerung der Gesundheitskosten bei. Für santésuisse ist zentral, dass die Entwicklung der ambulanten Versorgung im Einklang mit den Leitgedanken eines freiheitlichen und liberalen Gesundheitssystems steht.


11.03.2015
Communiqué

santésuisse nimmt den Entscheid mit Befremden zur Kenntnis

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) befreit die Krankenversicherer nicht von den Negativzinsen auf Prämiengelder. Die Prämienzahler müssen nun die Mehrkosten von jährlich 78 Millionen Franken tragen. Aus Sicht von santésuisse kann die Zusatzbelastung der Krankenversicherung nicht die Zielsetzung von Negativzinsen sein.


02.03.2015
Communiqué

Entscheid für Wahlfreiheit und gegen höhere Prämien

Das klare Nein des Ständerates zur strikten Trennung von Grund- und Zusatzversicherung ist ein Entscheid zu Gunsten der Versicherten. Damit verhindert die kleine Kammer, dass Synergieeffekte in der Höhe von 400 Mio. Franken pro Jahr verloren gehen. Ausserdem bleibt den Versicherten die Freiheit, Grund- und Zusatzversicherung als «Serviceleistung aus einer Hand» zu wählen.


20.02.2015
Communiqué

Überfällige Preisanpassungen bei medizinischen Hilfsmitteln

Zahlreiche medizinische Mittel und Gegenstände müssen von den Krankenversicherern zu überhöhten Preisen vergütet werden. Bestimmte Artikel sind in identischer Ausführung im Euro-Raum massiv günstiger. santésuisse fordert die rasche Überprüfung und Anpassung der von den Krankenversicherern zu vergütenden Höchstpreise.


16.01.2015
Communiqué

Entscheid für Wahlfreiheit und gegen höhere Prämien

Das Nein der Gesundheitskommission des Ständerates (SGK-SR) zur strikten Trennung von Grund- und Zusatzversicherung ist ein Entscheid im Sinne der Versicherten. Damit verhindert die SGK-SR, dass Synergieeffekte in der Höhe von 400 Mio. Franken pro Jahr zulasten der Prämienzahler verloren gehen. Ausserdem bleibt den Versicherten die Freiheit, Grund- und Zusatzversicherung als «Serviceleistung aus einer Hand» zu wählen.


13.01.2015
Communiqué

Sandra Kobelt neue Leiterin Abteilung Politik und Kommunikation

Auf Anfang 2015 hat Dr. phil. Sandra Kobelt die Leitung der Abteilung Politik und Kommunikation des Branchenverbandes santésuisse übernommen. Sie wird als Mitglied der Direktion für die Kommunikationsstrategie und den Bereich Public Affairs verantwortlich sein.


19.12.2014
Communiqué

Pragmatisch und führungserfahren: Heinz Brand einstimmig gewählt

Der führende Krankenversichererverband santésuisse hat Nationalrat Heinz Brand zum Nachfolger von alt Ständerat Christoffel Brändli gewählt. Heinz Brand will sachliche und konsequente Lösungen für anstehende Probleme. Er tritt das Präsidium von santésuisse am 1. Januar 2015 an. Als wichtigste Herausforderung für die nächste Zukunft bezeichnet Brand die Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden Gesundheitsversorgung zu fairen Preisen.


31.10.2014
Communiqué

Krebsbehandlung verbessern: santésuisse unterstützt Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK)

santésuisse setzt sich für höchste Qualität und laufende Verbesserung von Behandlungen ein, insbesondere bei Krebskranken. Deshalb unterstützt santésuisse ein Projekt zur Verbesserung der Behandlung von Knochenmetastasen bei Krebskranken. Viele Frauen mit Brustkrebs und Männer mit Prostatakrebs leiden an Knochenmetastasen. Diese führen häufig zu Knochenabbau und Knochenbrüchen, verbunden mit starken Schmerzen. Das Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) untersucht mögliche Verbesserungen der Behandlung von Knochenmetastasen.


09.10.2014
Communiqué

Nachhaltige Massnahmen gegen den Kosten- und Prämienanstieg

Die Kosten der sozialen Krankenversicherung steigen jährlich und somit auch die Prämien. Die wichtigsten Gründe dafür sind der medizinische Fortschritt, die älter werdende Bevölkerung und das wachsende Angebot an medizinischen Leistungen. Es ist Zeit zu handeln, um die Kosten besser in den Griff zu bekommen. Der Branchenverband der Krankenversicherer santésuisse schlägt deshalb systematische Qualitätsmessungen und Nutzenbewertungen für medizinische Behandlungen vor sowie neue Finanzierungsformen, welche die Prämienzahler entlasten.


09.10.2014
Communiqué

Medienkonferenz: Nachhaltige Massnahmen gegen den Kosten- und Prämienanstieg

Die Kosten der sozialen Krankenversicherung steigen jährlich und somit auch die Prämien. Die wichtigsten Gründe dafür sind der medizinische Fortschritt, die älter werdende Bevölkerung und das wachsende Angebot an medizinischen Leistungen. Es ist Zeit zu handeln, um die Kosten besser in den Griff zu bekommen. Der Branchenverband der Krankenversicherer santésuisse schlägt deshalb systematische Qualitätsmessungen und Nutzenbewertungen für medizinische Behandlungen vor sowie neue Finanzierungsformen, welche die Prämienzahler entlasten.


25.09.2014
Communiqué

Mengenausweitung sorgt für höhere Prämien

Die von Bundesrat Alain Berset heute bekannt gegebene Erhöhung der Standard-Prämien für Erwachsene um 4,0 Prozent für 2015 bestätigt die von santésuisse am 4. Juli 2014 bgegebene Schätzung von einem durchschnittlichen Anstieg der Kosten und damit der Prämien von rund 4,5 Prozent.


23.06.2014
Communiqué

400 Mio. höhere Kosten und keine Wahlfreiheit mehr

Die strikte Trennung von Grund- und Zusatzversicherung, wie sie der Bundesrat aktuell vorschlägt, käme die Versicherten teuer zu stehen: Verloren gehen würden die Synergieeffekte in der Höhe von 400 Mio. Franken pro Jahr. Dies besagt eine von santésuisse bei der Boston Consulting Group in Auftrag gegebene Studie. Ausserdem würden die Versicherten ihre Wahlfreiheit bei einer oft gewählten Serviceleistung verlieren.


23.06.2014
Communiqué

Medienkonferenz: 400 Mio. höhere Kosten und keine Wahlfreiheit mehr

Die strikte Trennung von Grund- und Zusatzversicherung, wie sie der Bundesrat aktuell vorschlägt, käme die Versicherten teuer zu stehen: Verloren gehen würden die Synergieeffekte in der Höhe von 400 Mio. Franken pro Jahr. Dies besagt eine von santésuisse bei der Boston Consulting Group in Auftrag gegebene Studie. Ausserdem würden die Versicherten ihre Wahlfreiheit bei einer oft gewählten Serviceleistung verlieren.


20.06.2014
Communiqué

Der regulierte Wettbewerb nützt allen

Der regulierte Wettbewerb sorgt für effiziente und qualitativ gute Leistungen in der solidarisch finanzierten Krankenversicherung. Die Generalversammlung des Branchenverbandes santésuisse stand ganz im Zeichen der Stärkung dieses Wettbewerbs und des Erhalts unseres bewährten, freiheitlich organisierten Gesundheitswesens.


16.06.2014
Communiqué

Bundesrat sieht heutiges System deutlich im Vorteil

Mit seiner Nein-Empfehlung zur Volksinitiative für eine Einheitskasse hat der Bundesrat unterstrichen, dass sich das heutige System des regulierten Wettbewerbs zwischen mehreren Krankenversicherern grundsätzlich bewährt hat. Die Einheitskasse liesse viele Fragen offen und würde tendenziell teurer. Der regulierte Wettbewerb mit innovativen Modellen sei einer staatlichen Monopolkasse vorzuziehen.


23.05.2014
Communiqué

Familien mit Kindern wären die grössten Verlierer

Mit einer Einheitskasse würden tiefere Prämien für Kinder und junge Erwachsene sowie Prämienrabatte für alternative Versicherungsmodelle und Franchisen abgeschafft. Namentlich für Familien und Alleinerziehende würden die Prämien stark ansteigen. Dieses Fazit präsentiert die alliance santé in einem juristischen Gutachten zum Initiativetext.


28.03.2014
Communiqué

santésuisse begrüsst Empfehlungen für faire Medikamentenpreise

Die heute von der GPK des Ständerates präsentierten Empfehlungen zur Vergütung von Medikamenten sind im Interesse der Prämienzahlerinnen und -zahler. Die Einführung der Festpreisvergütung für patentabgelaufene Medikamente würde den Preisabstand zum Ausland massiv verringern. santésuisse fordert die Ausdehnung des Rekursrechtes bei der Preisfestsetzung auf Krankenversicherer, Konsumentenschützer oder Patientenorganisationen. Damit erhielten diese gleich lange Spiesse wie die Pharmaunternehmen und könnten sich gegen zu hohe Preise wehren.


05.03.2014
Communiqué

Nationalrat will kein Experiment Einheitskasse

santésuisse sieht im Nein des Nationalrates gegen eine Einheitskasse ein starkes Signal für den Erhalt der Wahlfreiheit und die hohe Qualität unserer Gesundheitsversorgung. Das Experiment Einheitskasse gefährdet unser hervorragendes Gesundheitssystem und enthält keine einzige Massnahme zur Eindämmung der Kostenentwicklung.


28.02.2014
Communiqué

Rechtsgleicher Zugang zu Medikamenten ist gewährleistet

Eine vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Krankenversicherer in der Schweiz die Vergütung von Medikamenten, die sich nicht auf der Spezialitätenliste der obligatorischen Krankenpflegeversicherung befinden oder nur für andere Krankheiten vorgesehen sind, nach einheitlichen Kriterien beurteilen und entscheiden.


25.02.2014
Communiqué

Telefonwerbung: Gesetz statt Selbstregulierung

Der Verband der Schweizer Krankenversicherer hat die unter den Krankenversicherern geltende Vereinbarung zur Kundenwerbung aufgehoben. Die Vereinbarung schränkte die Telefonwerbung ein und begrenzte die Vermittlerprovisionen. Da das Sekretariat der WEKO in der Vereinbarung teilweise Anhaltspunkte einer möglichen Wettbewerbsbeschränkung sieht, hat der Verwaltungsrat von santésuisse entschieden, die seit dem 1. Juni 2011 gültige Regelung per sofort aufzuheben.


13.02.2014
Communiqué

Medienkonferenz: Auslandpreisvergleich Medikamente: rückläufige Preisdifferenz bei patentgeschützten Produkten, weiterhin grosse Preisdifferenz bei Generika

Die Preisdifferenz zu den sechs Vergleichsländern ist bei patentgeschützten Medikamenten nochmals markant zurückgegangen und beträgt im Durchschnitt noch 5 Prozent gegenüber 12 Prozent im Vorjahr. Höher ist mit 46 Prozent der Unterschied bei den Generika. Dies ergibt der fünfte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse, Interpharma und vips.


11.02.2014
Communiqué

Dr. med. Stefan Grunder neuer Leiter Abteilung Grundlagen undChristophe Kaempf neuer Mediensprecher lateinische Schweiz

Der frühere ärztliche Direktor der Spital Netz Bern AG, Dr. med. Stefan Grunder, übernimmt beim Krankenkassenverband santésuisse die Leitung der Abteilung Grundlagen. Christophe Kaempf wird neuer Mediensprecher für die lateinische Schweiz.


31.01.2014
Communiqué

Ärztetarife: Gesamtrevision und Neuorganisation parallel vorantreiben

Eine Revision des ambulanten Ärztetarifs TARMED ist überfällig. Die geltenden Tarife sind überholt. Eine von den Tarifpartnern eingesetzte Arbeitsgruppe prüft nun Möglichkeiten, die Gesamtrevision des Systems sowie eine mögliche Neuorganisation der Organisation TARMED Suisse gleichzeitig voranzutreiben. Weiterhin soll das System kostensteuernd wirken. Änderungen an Tarifpositionen dürfen nicht auf die Prämienzahler abgewälzt werden.


13.12.2013
Communiqué

Bruno Ehrler und Philippe Signer neue Verwaltungsräte von santésuisse

Die Generalversammlung von santésuisse hat Bruno Ehrler (Assura) und Philippe Signer (Kolping Krankenversicherung) als neue Mitglieder in den Verwaltungsrat gewählt. Ab ihrem Verbandsbeitritt am 1. Januar 2014 wird die Assura als zweitgrösstes Mitglied von santésuisse im Verwaltungsrat vertreten sein.


09.12.2013
Communiqué

Wegweisendes Signal der Kantonsvertreterinnen und -vertreter gegen die schädliche Einheitskasse

Nach dem Nein zur Einheitskassen-Initiative der Landesregierung sagen auch die Vertreterinnen und -vertreter der Kantone Nein zum unkalkulierbaren Risiko Einheitskasse. Die Einheitskasse würde die Krankenversicherung verkomplizieren und verteuern. Milliardenkosten ohne Mehrwert müssten allein schon für den jahrelangen Umbau des Systems aufgewendet werden. Mit ihrem klaren Nein schützen die Ständerätinnen und Ständeräte unser Gesundheitssystem, das eines der besten der Welt ist und jedermann raschen Zugang zu qualitativ hochstehenden Gesundheitsdienstleistungen gewährt.


05.12.2013
Communiqué

Nationalrat wählt optimales Vorgehen für verbesserte Aufsicht

santésuisse begrüsst den Entscheid des Nationalrats, Massnahmen für eine moderne, verbesserte Aufsicht im Krankenversicherungsgesetz (KVG) zu verankern. So können Widersprüche zwischen unterschiedlichen Gesetzen verhindert und der Vollzug erleichtert werden. Auch die Rechtssicherheit wird verbessert.


04.12.2013
Communiqué

santésuisse begrüsst Verbesserung des Risikoausgleichs

santésuisse ist erfreut über den heutigen Entscheid des Nationalrats zur Verbesserung des Risikoausgleichs: Dadurch wird der volkswirtschaftlich nachhaltige Wettbewerb unter den Krankenversicherern gefördert und die Patientinnen und Patienten profitieren von qualitativ hochstehenden Dienstleistungen. santésuisse wird sich dafür einsetzen, dass auch der Ständerat diese Verbesserungen möglichst rasch verabschiedet.


23.10.2013
Communiqué

Medienkonferenz: Ungenütztes Sparpotential von über 450 Mio. Franken

santésuisse hat in einer Studie die Schweizer Handelsmargen für Medikamente mit sechs europäischen Ländern verglichen. Verschreibungspflichtige Medikamente belasteten im Jahr 2012 die Prämienzahler in der Grundversicherung mit rund 5 Mrd. Franken. Davon flossen 1,3 Mrd. Franken als Marge an den Handel. Wenn die Schweizer Margen auf ein vergleichbares europäisches Niveau gesenkt würden, ergäbe sich ein Sparpotenzial von 455 Mio. Franken zugunsten der Prämienzahler.


15.10.2013
Communiqué

Assura wählt den führenden Branchenverband santésuisse

Nach fünf Jahren Alleingang schliesst sich die Assura Krankenversicherung wieder dem Branchenverband santésuisse an. Mit dem Wiedereintritt der Assura stärkt santésuisse seine Position als führender Branchenverband. Ab dem 1. Januar 2014 repräsentiert santésuisse rund 60 Prozent aller Versicherten und 45 Krankenversicherer.


26.09.2013
Communiqué

Wechseln ist einfach!

Die obligatorische Krankenversicherung ermöglicht es, das Versicherungsmodell, die Franchise oder den Krankenversicherer einfach und ohne Qualitätseinbusse bei den versicherten Leistungen zu wechseln. Damit die Versicherten die Vorteile des Wettbewerbs bestmöglich nutzen können, stellt santésuisse ab sofort die wichtigsten Informationen und praktische Tipps zur Verfügung.


25.09.2013
Communiqué

Medienkonferenz: Spitäler wichtigste Kostentreiber im Gesundheitswesen

Die im Jahr 2012 im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) erbrachten Leistungen erreichten mit 25,7 Milliarden Franken oder durchschnittlich 3'259 Franken (+2,9%) pro versicherte Person einen neuen Höchststand. Fast die Hälfte des Kostenanstiegs der in der OKP erbrachten Leistungen ist auf die Spitalbehandlungen zurückzuführen. Der Unterschied vom günstigsten zum teuersten Kanton beträgt bei den gesamten pro Kopf-Kosten über 80 Prozent. Die erheblichen kantonalen Kostenunterschiede führen deshalb zu grossen kantonalen Prämienunterschieden.


25.09.2013
Communiqué

Spitäler wichtigste Kostentreiber im Gesundheitswesen

Die im Jahr 2012 im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) erbrachten Leistungen erreichten mit 25,7 Milliarden Franken oder durchschnittlich 3'259 Franken (+2,9%) pro versicherte Person einen neuen Höchststand. Fast die Hälfte des Kostenanstiegs der in der OKP erbrachten Leistungen ist auf die Spitalbehandlungen zurückzuführen. Der Unterschied vom günstigsten zum teuersten Kanton beträgt bei den gesamten pro Kopf-Kosten über 80 Prozent. Die erheblichen kantonalen Kostenunterschiede führen deshalb zu grossen kantonalen Prämienunterschieden.


20.09.2013
Communiqué

Starkes Signal des Bundesrates gegen die schädliche Einheitskasse

Nach dem Nein zur Einheitskassen-Initiative verzichtet die Landesregierung auch auf einen indirekten Gegenvorschlag. Dieser hätte die Krankenversicherung verkompliziert und verteuert. Damit ist die kontraproduktive Verquickung von gesundheitspolitischen Reformen mit der schädlichen Einheitskasse vom Tisch. Schon vor Monaten hatte die Mehrheit des Parlaments auf diesen Sachverhalt hingewiesen.


13.09.2013
Communiqué

santésuisse ruft zur Vorsicht bei dubiosen Telefonanrufen auf

In den letzten Wochen traten wiederum vermehrt Makler auf, welche vorgaben, im Auftrag aller Krankenversicherer ihre Makler- und Vermittlertätigkeiten anzubieten. Verschiedentlich wurde von Maklern der Name santésuisse oder ein ähnlich klingender Name benutzt, um sich dadurch einen Anstrich von Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit zu geben. santésuisse distanziert sich in aller Form von solchen Maklern und warnt Kundinnen und Kunden vor dem unseriösen Geschäftsgebaren dieser Personen.


29.08.2013
Communiqué

Gesundheitspolitischer Blindflug ohne Fallschirm

Der Umbau unseres bewähren Gesundheitssystems in 26 Staatsmonopole würde durch den jahrelangen Parallelbetrieb des alten und neuen Systems nicht nur Milliarden kosten, sondern vor allem unkalkulierbare Risiken beinhalten. Der Transfer der Versichertendaten wäre zum Vornherein unlösbar. santésuisse teilt diese Befürchtungen von Gesundheitsökonomen und der alliance santé. Die Einheitskasse wäre ein gewaltiges Abenteuer ohne jede Gewissheit über den finanziellen und qualitativen Ausgang.


27.08.2013
Communiqué

Massnahmen gegen zu hohe Medikamentenpreise sind überfällig

«Nirgends in Europa sind die Generika so teuer wie in der Schweiz», lautet das Fazit der heute publizierten Analyse des Preisüberwachers. Der jährlich von santésuisse erhobenen Auslandpreisvergleich der Medikamente bestätigt dessen Analyse. santésuisse schlägt als Gegenmassnahme vor, im Medikamentenmarkt mehr Wettbewerb spielen zu lassen und einen Festpreis für den Wirkstoff patentabgelaufener Medikamente einzuführen.


16.08.2013
Communiqué

Medienkonferenz: santésuisse will Prämienlast für Familien senken

santésuisse schlägt drei Massnahmen zur besseren Unterstützung der von den Krankenkassenprämien am stärksten belasteten Haushalte vor. Die Vorschläge sind wirksam und einfach umzusetzen: Verfeinerung des Risikoausgleichs, höhere Rabatte für junge Erwachsene und mehr Mittel zur Senkung der Kinderprämien. Finanziert werden diese gezielten Entlastungsmassnahmen aus Steuergeldern der besser gestellten Haushalte.


24.06.2013
Communiqué

Einheitskasse: Negative Folgen noch zu wenig bekannt

Der gfs-Gesundheitsmonitor zeigt eineinhalb Jahre vor dem erwarteten Abstimmungstermin zur Einheitskasse eine relativ hohe Zustimmung. Zu diesem frühen Zeitpunkt überrascht dieses Bild nicht, da der Abstimmungskampf noch gar nicht lanciert ist. Sobald die gravierenden Nachteile einer staatlichen Monopolkasse bekannt sind und die Bevölkerung nicht mehr mit unstatthaften Vergleichen in die Irre geführt wird (Suva-Modell), wird auch ihre Zustimmung bröckeln.


21.06.2013
Communiqué

Wegweisende Generalversammlung von santésuisse: GV bekräftigte Rolle als übergeordneter Branchenverband der Krankenversicherer

Im Rahmen einer Standortbestimmung unterstrich Präsident Christoffel Brändli die Führungsrolle von santésuisse als übergeordneter nationaler Branchenverband: santésuisse werde auch in Zukunft mit einem starken Dienstleistungsangebot präsent sein und gleichzeitig seine gesundheitspolitische Präsenz verstärken. Die GV hiess die neue santésuisse-Direktorin, Verena Nold, mit Akklamation willkommen.


10.06.2013
Communiqué

Hängige Rekurse belasten die Prämienzahler

Im April haben sich Bundesrat Berset und die Pharmaindustrie zu den Medikamentenpreisen geeinigt. Von Seiten der Pharmaindustrie wurde angekündigt, dass die Rekurse zurückgezogen werden und die Preise sinken. Ob es nun tatsächlich dazu kommt, ist völlig offen – zum Nachteil der Prämienzahler, welche zu teure Medikamente in Millionenhöhe bezahlen müssen.


31.05.2013
Communiqué

Geklärte Mitgliederstruktur bei santésuisse

Mit der Neuorientierung der KPT ist die erwartete Bereinigung der Mitgliederstruktur bei santésuisse definitiv geklärt. Der Austritt von KPT ist zwar bedauerlich, kommt aber keineswegs überraschend. Die grosse Mehrheit der Schweizer Krankenversicherer zählt weiterhin auf den Branchenverband santésuisse und seine breiten, qualitativ hochstehenden Verbandsdienstleistungen.


29.05.2013
Communiqué

Bessere und effizientere Behandlungsprozesse mit ePatientendossier

santésuisse unterstützt den Gesetzesentwurf des Bundesrates zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG). Der an das Parlament überwiesene Entwurf entspricht zentralen Anliegen der Krankenversicherer nach einer Verbesserung der Qualität des Behandlungsprozesses, für eine höhere Patientensicherheit und mehr Effizienz im Gesundheitssystem. Eine Anschubfinanzierung mit Prämien- oder Steuergeldern zur Verbreitung des elektronischen Patientendossiers lehnt santésuisse ab.


24.05.2013
Communiqué

santésuisse: Starke Direktionsspitze

Der Verwaltungsrat von santésuisse hat Frau Verena Nold Rebetez zur neuen Direktorin des führenden Branchenverbandes ernannt. Der bisherige Direktor Dr. Christoph Q. Meier hat sein Amt vor wenigen Tagen zur Verfügung gestellt.


21.05.2013
Communiqué

Seit einem Jahr bloggt «Monsieur Santé»

Vor einem Jahr hat «Monsieur Santé» das Licht der Online-Welt erblickt. In diesem Corporate-Blog von santésuisse schreiben mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Schweizer Gesundheitssystem und die Krankenversicherung. Wöchentlich erscheinen jeweils zwei neue Beiträge und werden im Schnitt von 300 Interessierten gelesen.


26.04.2013
Communiqué

santésuisse bleibt führender Branchenverband

santésuisse bedauert das Ausscheiden von zwei Mitgliedern aus dem Branchenverband. Die Mehrheit der Schweizer Krankenversicherer unterstützt weiterhin santésuisse. Trotz der beabsichtigen Neuformierung der beiden Krankenversicherer muss die Zusammenarbeit innerhalb der Branche fortbestehen, damit der politische Schaden nicht noch grösser wird.


18.04.2013
Communiqué

Wichtige Signale der Kantone gegen die schädliche Einheitskasse

Die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) lehnt die schädliche Einheitskasse und den unnötigen, kontraproduktiven Gegenvorschlag von Bundesrat Berset ab. santésuisse begrüsst den heutigen Entscheid des wichtigsten gesundheitspolitischen Koordinationsgremiums der Kantone.


18.04.2013
Communiqué

Krankenversicherer für rasche Verbesserung des Risikoausgleichs

Ein verbesserter Risikoausgleich fördert den volkswirtschaftlich nachhaltigen Wettbewerb unter den Krankenversicherern während die Patientinnen und Patienten von qualitativ hochstehenden Dienstleistungen profitieren. Mit diesem klaren Positionsbezug befürwortet santésuisse die in der parlamentarischen Beratung stehende Verbesserung des Risikoausgleichs mit einem zusätzlichen Morbiditätsfaktor.


16.04.2013
Communiqué

Nicht im Interesse der Senioren und überflüssig

Der Gegenvorschlag des Bundesrates zur Einheitskasse verkompliziert und verteuert die gesamte Krankenversicherung. Ausserdem setzt er falsche Anreize für das sorgfältige und kostenbewusste Management von teuren Erkrankungen. Nach der Mehrheit des Parlaments lehnt auch der Schweizerische Verband für Seniorenfragen (SVS) diese Zwängerei ab. santésuisse begrüsst den wegweisenden Entscheid unserer Seniorinnen und Senioren.


11.04.2013
Communiqué

Scheinlösung Einheitskasse lenkt von wirklichen Problemen ab

Die SP-Studie gesteht es ein: Eine staatliche Einheitskasse ist eine Scheinlösung und kann den Prämienanstieg nicht dämpfen. Die steigenden Prämien entsprechen der Zunahme der medizinischen Leistungen. Und gegen steigende Prämien kann eine Staatskasse nur mit der Rationierung von Leistungen Einfluss nehmen. Für die Versicherten führt das Zwangsmonopol dagegen zum Verlust der Wahlfreiheit. Und die Bildung von kantonalen Einheitskassen verteuert für viele Versicherte die Prämie.


04.04.2013
Communiqué

Medienkonferenz: Die Menge macht die Kosten

Die Kostenzunahme in der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) ist in erster Linie die Folge der Mengenausweitung, vor allem im spitalambulanten Bereich und bei den Spezialärzten. Bei den Spitälern gibt es grosse Effizienzunterschiede zwischen den Kantonen und das Wachstum bei den spitalambulanten Leistungen lässt sich nicht als Substitution stationärer Leistungen erklären. Zu diesem Ergebnis kommt eine von santésuisse in Auftrag gegebene Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur. Die Studie analysierte erstmals detailliert die Entwicklung von 2004 bis 2010 der Mengen und Preise in den Kantonen.


18.03.2013
Communiqué

Positive Signale für tragbare Krankenkassenprämien

Der Ständerat hat dem Gegenvorschlag des Bundesrates zur Einheitskasse eine Abfuhr erteilt. Gleichzeitig will er, dass ausländische Forscher in der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) nicht mehr bevorteilt werden.


08.03.2013
Communiqué

santésuisse warnt vor unseriösen Maklern und Vermittlern

santésuisse, der Verband der schweizerischen Krankenversicherer, warnt vor unseriösen Maklern und Vermittlern. Diese nützen den aktuellen Prämienstreit zwischen den Kantonen aus, um die Versicherten unter falschem Vorwand zu behelligen. santésuisse verurteilt ein solches Vorgehen scharf.


01.03.2013
Communiqué

santésuisse bietet zu politischer Lösung Hand

Im Streit unter den Kantonen über die Prämien seit 1996 bietet santésuisse Hand zu einer politischen Lösung. Diese darf aber die finanzielle Sicherheit der sozialen Grundversicherung nicht gefährden. Im Vordergrund steht deshalb der Vorschlag des Bundesrates mit der CO2-Lenkungsabgabe. Die rechtsstaatlichen Bedenken bleiben bestehen.


27.02.2013
Communiqué

Gegenvorschlag ist unnötig, kostentreibend und kontraproduktiv

Der Vorschlag des Bundesrates zur Einheitskasse verkompliziert und verteuert die gesamte Krankenversicherung. Ausserdem setzt er falsche Anreize für das sorgfältige und kostenbewusste Management von teuren Erkrankungen. Für die Mehrheit des Parlaments, welche einen Gegenvorschlag ablehnt, ist dies eine Zwängerei. santésuisse lehnt die unnötige und kontraproduktive Vorlage ohne Wenn und Aber ab.


18.02.2013
Communiqué

Schädliche Vermischung von Aufsicht und unternehmerischer Verantwortung

santésuisse begrüsst die Absicht, die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung zu verbessern und die Transparenz zu erhöhen. Die Gesetzesvorlage verfehlt jedoch das Ziel. Den Versicherten bringt eine undifferenzierte Bürokratisierung noch keinen konkreten Nutzen. Die politisch wünschbaren und solvenzsichernden Verbesserungen gehören besser ins KVG.


14.02.2013
Communiqué

Angebotsvielfalt in der sozialen Krankenversicherung wird genutzt

Die heute vom RVK, dem Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer mit insgesamt 625‘000 Versicherten, präsentierte positive Entwicklung der Versichertenzahlen von rund zwei Prozent per 1.1.2013 zeugt von einem gut funktionierenden Wettbewerb unter den Krankenversicherern. Die Versicherten können aus einer breiten Palette an Krankenversicherern auswählen und entscheiden nach ihren individuellen Bedürfnissen.


12.02.2013
Communiqué

Medienkonferenz: Auslandpreisvergleich Medikamente: weiterhin grosse Preisdifferenz bei Generika, verringerter Abstand bei patentgeschützten Medikamenten

Patentgeschützte Medikamente sind in der Schweiz noch um 12 Prozent teurer als im Durchschnitt der sechs Vergleichsländer. Höher ist mit 49 Prozent der Unterschied bei den Generika. Dies ergibt der vierte gemeinsame Auslandpreisvergleich der Krankenversicherer und der Pharmaindustrie.


11.02.2013
Communiqué

Nachvollziehbarer Entscheid der Ständeratskommission

Das Nein der Gesundheitskommission des Ständerates zur Wiedereinführung der Zulassungsbeschränkung für Ärzte ist nachvollziehbar. Der Zulassungsstopp ist ein planwirtschaftlicher Eingriff ohne Nachhaltigkeit. Bessere Lösungen sind nötig.


07.02.2013
Communiqué

FMH und santésuisse unterzeichnen Absichtserklärung

Die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH und der Branchenverband der Krankenversicherer santésuisse unterschreiben eine gemeinsame Absichtserklärung betreffend der Weiterentwicklung des Verfahrens zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit. Ärzteschaft und Versicherer wollen gemeinsam bis Ende 2013 ein transparentes Verfahren entwickeln. Sie sind sich jedoch bewusst, dass nicht alle Schritte innert Jahresfrist beendet werden können.


24.01.2013
Communiqué

Thomas J. Grichting ist neuer Vizepräsident der santésuisse

Dr. Thomas J. Grichting stellt das Qualitätsangebot der Krankenversicherer ins Zentrum und wird sich im Interesse der Versicherten und des guten Schweizer Gesundheitswesens für nachhaltige und zukunftsweisende Lösungen einsetzen.


23.01.2013
Communiqué

Widersprüchliche Einzelmassnahmen sind keine Strategie

Der Bundesrat hat heute unter dem Titel «Gesundheit2020» eine Strategie für das Schweizer Gesundheitssystem mit 36 Einzelmassnahmen präsentiert. santésuisse beurteilt dieses Papier insgesamt als widersprüchlich: Der Bundesrat verfolgt hohe Ziele, etliche Massnahmen beschränken aber die Wahlfreiheit, wirken preistreibend und schwächen den Wettbewerb. Positiv ist die Absicht des Bundesrates, die Über- und Fehlversorgung verstärkt anzugehen und schlechte Leistungen konsequenter zu bekämpfen.


22.01.2013
Communiqué

santésuisse für Risikoausgleich, aber gegen Überregulierungen

santésuisse begrüsst die Entscheide der Gesundheitskommission des Ständerates (SGKSR) für einen verbesserten Risikoausgleich und gegen eine nachträgliche Prämienkorrektur bis 1996. Das Aufsichtsgesetz (KVAG) dagegen bringt den Versicherten keine zusätzliche Sicherheit, sondern führt zu einer unproduktiven Überregulierung.


05.12.2012
Communiqué

Fall Supra: saubere Trennung von Grund- und Zusatzversicherung

Der Konkurs der Zusatzversicherung von Supra hat keine Auswirkungen auf die Grundversicherten von Assura und Supra. Dies hat Bundesrat Alain Berset diese Woche im Rahmen der Fragestunde des Nationalrates ausgeführt. Das Beispiel Supra zeigt, dass die juristische Trennung von Grund-und Zusatzversicherung funktioniert. Die Idee des Bundesrates, der jüngsten Einheitskassen-Initiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberzustellen, der eine Trennung von Grund- und Zusatzversicherung vorsieht, ist gerade mit Blick auf den «Fall Supra» kontraproduktiv. Ebenso ist die im Entwurf für ein Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetz vorgesehene Gruppenaufsicht unnötig.


26.10.2012
Communiqué

Medienkonferenz: Schweizer Medikamenten-Margen sind 410 Millionen Franken höher als im Ausland

Der aktuelle santésuisse-Vergleich der Margen für Medikamente zeigt, dass in der Schweiz die Margen um 410 Millionen Franken höher sind als in europäischen Vergleichsländern. Dies entspricht rund zwei Prämienprozenten, welche die Versicherten mehr zahlen. santésuisse fordert Massnahmen, um die Prämienzahler zu entlasten.


10.10.2012
Communiqué

Unnötiger indirekter Gegenvorschlag des Bundesrates

Mit der Ablehnung der Einheitskasseninitiative hat der Bundesrat ein deutliches Signal gegen mehr Staat und zugunsten des regulierten Wettbewerbs in der Krankenversicherung gesetzt. Von den Vorschlägen für einen indirekten Gegenvorschlag findet einzig der verfeinerte Risikoausgleich die Unterstützung von santésuisse.


05.10.2012
Communiqué

Krankenversicherung und Suva: Realitätsfremder Vergleich von Franz Steinegger

Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer beliefen sich für 2011 auf rekordtiefe 4,8 Prozent. Mit 8,1 Prozent (ohne Präventionsausgaben) liegen die Verwaltungskosten der Teilmonopol-Unfallversicherung Suva dagegen deutlich höher. Aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Grundlagen lassen sich - anders als von Suva-Präsident Franz Steinegger angetönt – aus dem Suva-Modell keine Vorteile gegenüber der heutigen Krankenversicherung ableiten.


21.09.2012
Communiqué

Optimieren statt demontieren

santésuisse schlägt eine Lösung vor, wie dem Vorwurf von zu hohen kantonalen Prämien Rechnung getragen werden kann. Dies ohne gegen Treu und Glauben zu verstossen und das System zu destabilisieren. Letztes tut der jüngste der Vorschlag der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK). santésuisse lehnt das Modell als ungeeignet und widerrechtlich ab.


19.09.2012
Communiqué

santésuisse setzt sich für faire Medikamentenpreise ein

Morgen (20.9.2012) wird der Nationalrat die Motion seiner Gesundheitskommission betreffend Wirtschaftlichkeit der Medikamente behandeln. santésuisse ist für eine transparente und einvernehmliche Lösung zur raschen Zulassung von innovativen Medikamenten. Dabei sollen die Akteure zeitig in die Ausarbeitung von Lösungen miteinbezogen werden. santésuisse fordert ein Antrags- und Rekursrecht für die Versicherer sowie die Konsumenten- und Patientenorganisationen und lehnt eine über Krankenversicherungsprämien finanzierte Standortförderung ab.


12.09.2012
Communiqué

Schweizer sind gegen Trennung von Grund- und Zusatzversicherung

Zum zehnten Mal seit 2003 führte santésuisse diesen Sommer die repräsentative Bevölkerungsumfrage sondage santé durch. Im Grossen und Ganzen sind die Schweizer mit dem jetzigen System zufrieden. Gut ein Drittel der Bevölkerung (34 Prozent) ist klar gegen die Trennung von Grund- und Zusatzversicherung ist. Nur 13 Prozent sind dafür. Die Meinungen zur Einheitskasse sind noch nicht gemacht: Die Wahlfreiheit geniesst aber den höheren Stellenwert (30 Prozent) als die Staatsmedizin (27 Prozent). Das Wissen über das Gesundheitssystem kann noch stark verbessert werden.


03.09.2012
Communiqué

santésuisse befürwortet die Verbesserung des Risikoausgleichs

Der Verwaltungsrat von santésuisse hat im Grundsatz beschlossen, politische Initiativen für einen verbesserten Risikoausgleich in der sozialen Krankenversicherung konstruktiv zu unterstützen. Mit diesem Entscheid werden im Interesse der Versicherten Innovationen bei den medizinischen Leistungen und der Servicequalität begünstigt. santésuisse arbeitet zudem an Vorschlägen für eine Gesundheitsreform mit tragbaren Prämien.


03.09.2012
Communiqué

Der Ombudsman der Krankenversicherung tritt in einem Jahr zurück

Der Ombudsman der Krankenversicherung wird nach sieben Amtsjahren und mit dem Erreichen des 60. Altersjahres auf Ende August 2013 von seinem Amt zurücktreten. Der Stiftungsrat der Ombudsstelle und santésuisse danken dem Ombudsman für sein grosses Engagement und die gute, wichtige Arbeit im Interesse der Öffentlichkeit und der Krankenversicherungsbranche.


31.07.2012
Communiqué

Weniger Beschwerden wegen Telefonwerbung

Dass die freiwillige Einschränkung der Telefonwerbung wirkt, bestätigt der Ombudsman der Krankenversicherung: Er registrierte deutlich weniger Beschwerden von Versicherten über telefonische Belästigungen. Im ersten Jahr seit Bestehen der freiwilligen Einschränkung der Telefonwerbung sind beim Branchenverband santésuisse 356 Meldungen eingegangen. Rund jede dritte Meldung wurde als Verstoss identifiziert. Hinter dem Grossteil stecken „wilde Makler“, die ohne Auftrag von Krankenversicherern tätig sind.


04.07.2012
Communiqué

Krankenversicherer zeigen sich zufrieden mit der Lösung des Bundesrates zur Datenübermittlung

Die Schweizer Krankenversicherer zeigen sich zufrieden mit der vom Bundesrat präsentierten Lösung zur Übermittlung von Patientendaten.


22.06.2012
Communiqué

Generalversammlung von santésuisse: Krankenversicherer wollen aktiven Beitrag zu Reformen leisten

Nach dem Volksnein zur Managed Care-Vorlage droht sich der Reformstau im Gesundheitswesen zu verschärfen. Nach Auffassung der Krankenversicherer dürfen dringend notwendige Anpassungen im Gesundheitswesen nicht weiter aufgeschoben werden. Die Krankenversicherer wollen in den nächsten Jahren mit eigenen Vorschlägen aktiv einen Beitrag zur Verbesserung unserer Gesundheitsversorgung leisten.


17.06.2012
Communiqué

Réseaux de soins : le verdict du peuple suisse est sans appel !

Le peuple suisse s’est clairement prononcé contre la révision de la loi sur l’assurance-maladie (LaMal) qui visait à la généralisation des réseaux de soins intégrés. Les partisans de cette réforme n’ont clairement pas réussi à convaincre les citoyens des avantages de cette forme de prise en charge médicale. Il s’avère une fois encore qu’il est extrêmement difficile de réunir une majorité pour toute réforme touchant le système de santé en Suisse. Dieser Text existiert nur in französischer Sprache.


23.05.2012
Communiqué

Einheitskasse führt zu Prämienschub und ist eine Fehlkonstruktion

Die Einheitskasse ist eine Fehlkonstruktion und führt in die Sackgasse: Steigende Kosten, Bevormundung der Versicherten und die unakzeptable Vermischung von erantwortlichkeiten wären die Folgen. Die Schweizer Krankenversicherer lehnen dieses unkalkulierbare Risiko für alle Versicherten und Steuerzahler ab.


22.05.2012
Communiqué

Ein Ja zu Managed-Care ist ein Ja zu besserer Qualität

Am 17. Juni wird das Schweizer Volk über die Revision des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) abstimmen. Dabei geht es um die landesweite Einführung der Managed Care-Netze. Diese fördern die auf jeden Patienten zugeschnittene Koordination der medizinischen Behandlungen und erhöhen damit Qualität und Effizienz des Gesundheitssystems. santésuisse unterstützt diese wichtige Reform und empfiehlt daher den Bürgerinnen und Bürgern, ein „Ja“ in die Urne zu legen.


24.04.2012
Communiqué

Dr. Christoph Meier neuer Direktor von santésuisse

Der Verwaltungsrat von santésuisse hat an seiner heutigen Sitzung Dr. Christoph Meier (52) zum neuen Direktor von santésuisse gewählt. Er löst damit den interimistischen Direktor, Dr. Stefan Holenstein, ab, welcher künftig als stellvertretender Direktor amtet.


23.03.2012
Communiqué

Neues Schweizer Implantat-Register SIRIS

Im Auftrag des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) werden ab September 2012 implantierte Hüft- und Kniegelenke obligatorisch registriert. Die Datenbank SIRIS bildet ein effektives Frühwarnsystem für Implantat-Schäden. Sie ermöglicht zudem erstmals Qualitätsvergleiche zwischen Produkten und den Kliniken. Das SIRIS-Register steht neu auf dem obligatorischen Messplan des ANQ. Deshalb sind die Spitäler und Kliniken verpflichtet, die Kenndaten dieser Implantate zu erfassen. Geführt wird SIRIS von der Stiftung für Qualitätssicherung in der Implantationsmedizin, die Partner und/oder Initianten sind die Schweizerische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie, SGOT, der Verband der Schweizer Medizintechnik, FASMED, santésuisse die Schweizer Krankenversicherer, der Spitalverband H+ sowie das Institut für Evaluative Forschung in der Orthopädie, IEFO.


14.03.2012
Communiqué

santésuisse will Grundversorger nachhaltig besser stellen

Die Grundversorger sollen nachhaltig besser gestellt werden. Das hat der Verwaltungsrat von santésuisse entschieden. Dafür soll die TARMED-Tarifposition «Grundbesuche», von der primär die Grundversorger profitieren, aufgewertet werden. «Diese Massnahme drückt die Wertschätzung der Krankenversicherer für die Leistungen der Grundversorger aus», sagt santésuisse Verwaltungsratspräsident Christoffel Brändli.


06.03.2012
Communiqué

santésuisse begrüsst eine partnerschaftliche Revision des TARMED

santésuisse begrüsst eine partnerschaftliche Revision des TARMED innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Der Verband der Krankenversicherer hat die Absichterklärung von der FMH und von H+, gemeinsam einen Vorschlag auszuarbeiten, zur Kenntnis genommen. santésuisse hält indes im Grundsatz am Prinzip der Kostenneutralität einer neuen Tarifstruktur fest, wie sie Art. 59c die Verordnung über die Krankenversicherung fordert.


02.03.2012
Communiqué

Altersstufe 25-35 – santésuisse unterstützt grundsätzliche Prüfung durch BAG

Der Branchenverband santésuisse betrachtet die im Krankenversicherungsgesetz (KVG) verankerte Generationensolidarität als eine der Säulen des heutigen Systems. Jede Revision bedarf der sorgfältigen Überprüfung. In diesem Sinne begrüsst santésuisse die grundsätzliche genaue Prüfung einer zusätzlichen Altersstufe.


16.02.2012
Communiqué

Entwurf zum Aufsichtsgesetz: Nachbesserung nötig!

Der Branchenverband santésuisse begrüsst zwar, dass der Entwurf zum Aufsichtsgesetz keine neue, eigene Behörde vorsieht. Nachbesserungsbedarf besteht aber bei den Kompetenzen der Aufsicht, die in ihrem Umfang weit über das Ziel hinausschiessen und die Bürokratie fördern.


13.01.2012
Communiqué

Pharmazeutische Betreuung in Walliser Alters- und Pflegeheimen

Die vor drei Jahren im Rahmen eines Projekts gestartete pharmazeutische Betreuung von Alters- und Pflegeheimen im Wallis durch Apotheker und Apothekerinnen hat sich bewährt. Die Vertragspartner santésuisse, die Walliser Alters- und Pflegeheime (VWAP) sowie der Walliser Apothekerverein (WAV) ziehen heute eine positive Bilanz. Das Projekt soll weiter geführt und entwickelt werden mit dem Ziel, eine angemessene, qualitativ hochstehende und wirtschaftliche Medikamentenversorgung zum Wohle der Heimbewohner weiterhin zu gewährleisten.


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