14.01.2015
Positionspapier

«Gesundheit 2020»

Der Bundesrat hat unter dem Titel «Gesundheit 2020» eine Strategie für das Schweizer Gesundheitssystem mit 36 Einzelmassnahmen präsentiert. santésuisse beurteilt dieses Papier insgesamt als einseitig und unausgegoren, weshalb wir dieser Sammlung von Ideen sehr kritisch gegenüberstehen.


29.08.2014
Positionspapier

Qualitätsstrategie santésuisse 2014 – 2016

Eine hohe medizinische Behandlungsqualität zu tragbaren Kosten ist ein wichtiges Anliegen der Krankenversicherer. Dies kann am effizientesten über einen funktionierenden Qualitätswettbewerb unter den Leistungserbringern erreicht werden.


23.07.2013
Positionspapier

Gesundheit2020 – Die gesundheitspolitischen Prioritäten des Bundes

Der Bundesrat hat unter dem Titel „Gesundheit2020“ eine Strategie für das Schweizer Gesundheitssystem mit 36 Einzelmassnahmen präsentiert. santésuisse beurteilt dieses Papier insgesamt als einseitig, unausgegoren und damit unannehmbar: Der Bundesrat verfolgt konkrete Massnahmen, welche die Wahlfreiheit beschränken, preistreibend wirken sowie den Wettbewerb und die Selbstverantwortung schwächen und letztlich in eine Staatsmedizin münden, welche unserem gesundheitspolitischen Verständnis diametral entgegensteht.


02.11.2011
Positionspapier

Positionspapier santésuisse zur Konkretisierung der Qualitätsstrategie des Bundes vom 25. Mai 2011

Die Qualitätsstrategie des Bundes und die Qualitätsstrategie der Krankenversicherer verfolgen inhaltlich in etwa die gleichen Ziele. In der Umsetzung unterscheiden sich beide Strategien deutlich.


31.08.2011
Positionspapier

Prämienregionen

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) muss den Krankenversicherern weiterhin regionale Prämienabstufungen erlauben, wenn die ausgewiesenen Kostenunterschiede der medizinischen Pflichtleistungen dies rechtfertigen. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass Versicherte in Regionen mit moderatem Konsum nicht die Prämien von Versicherten mitfinanzieren, welche mehr medizinische Leistungen konsumieren.


25.08.2010
Positionspapier

Einführung der neuen Spitalfinanzierung per 1.1.2012

Die konstruktive Mitarbeit aller Akteure (insbesondere Spitäler, Versicherer und Kantone) ermöglicht eine fristgerechte Einführung der neuen Spitalfinanzierung per 1.1.2012 im Sinne des Gesetzgebers. Die neue Spitalfinanzierung garantiert den Patienten die freie Spitalwahl, sichert ihnen transparente sowie qualitativ gute medizinische Leistungen im stationären Spitalbereich.


10.06.2010
Positionspapier

Quersubventionierung

Quersubventionierungen müssen nicht über zusätzliche gesetzliche Grundlagen eingeschränkt werden. Eine konsequente Umsetzung der heutigen, allenfalls auf Verordnungsebene zu präzisierenden rechtlichen Rahmenbedingungen erlaubt es der Aufsichtsbehörde bereits heute, Wettbewerbsverzerrung via Quersubventionen zu verhindern. santésuisse fordert deshalb vom BAG bis 2014 die vollständige Unterbindung von Quersubventionen, welche der Wettbewerbsverzerrung dienen.


02.04.2009
Positionspapier

Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Ja zur Komplementärmedizin“

Die Komplementärmedizin geniesst in der Bevölkerung viel Anerkennung und Wohlwollen. Dies gilt es zu berücksichtigen und zu würdigen. Aber braucht die Komplementärmedizin auch eine uneingeschränkte Aufnahme in den Leistungskatalog der Grundversicherung?


29.01.2009
Positionspapier

Wettbewerb im Tarifbereich

Das vorliegende Positionspapier dient in den wesentlichen Punkten als Orientierungshilfe für den Branchenverband und bildet das gemeinsame Grundverständnis der Versicherer im Bereich des Tarifwettbewerbs.


29.01.2009
Positionspapier

Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei frei praktizierenden Ärzten

Die Wirtschaftlichkeitsprüfungen von santésuisse sind neben den Tarifverhandlungen sowie den Einzelrechnungsprüfungen der Versicherten und Versicherer ein wichtiges und unentbehrliches Instrument zur Kosteneffizienz medizinischer Leistungen zu Lasten der Grundversicherung.


10.12.2008
Positionspapier

Patentgesetz/Parallelimporte

Höhere Medikamentenpreise als im Ausland sind ohne entsprechenden Zusatznutzen für die Patienten gegenüber den Prämienzahlenden nicht zu rechtfertigen. Deshalb unterstützt santésuisse einerseits den Gesetzgeber, dem BAG wirksame Instrumente zur Festsetzung der Medikamentenpreise zu geben. Darüber hinaus sind jedoch Rahmenbedingungen erforderlich, welche für Medikamente auch einen Wettbewerb unter dem festgesetzten Listenpreis ermöglichen. Parallelimporte fördern diesen Wettbewerb, ohne den Patentschutz und Forschungsplatz Schweiz zu gefährden.


15.09.2008
Positionspapier

Interinstitutionelle Zusammenarbeit mit der IV (IIZ-PLUS)

santésuisse steht voll und ganz hinter dem Ziel der interinstitutionellen Zusammenarbeit mit der Invalidenversicherung (IV). Konkretisiert wird diese im Rahmen der IIZ-Plus-Vereinbarung.


27.08.2008
Positionspapier

Die Reserven in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Die Krankenversicherer stehen gegenwärtig auf einer gesunden finanziellen Basis. Eine politische Manipulation der Reserven bzw. des Reservensatzes kann sich als gefährlich erweisen und führt zu zusätzlichen Unsicherheiten bei Leistungserbringern und Versicherten. Reserven beeinflussen die Kosten nicht und sind deshalb als Prämiensteuerungselement ungeeignet.


25.06.2008
Positionspapier

Neuordnung der Pflegefinanzierung

santésuisse tritt dafür ein, dass alle Pflegebedürftigen in unserem Land zu finanziell tragbaren Bedingungen die notwendige Behandlung und Pflege erhalten. Die Neuregelung der Pflegefinanzierung ist ein Kompromisswerk, das die steigenden Pflegekosten auf die verschiedenen Kostenträger verteilt. Es stellt die Pflegebedürftigen gegenüber der heutigen Regelung besser, verlangt aber bei höherem Einkommen in begrenztem Mass Eigenleistungen.


22.01.2008
Positionspapier

Spitalfinanzierung

Die Reform der Spitalfinanzierung enthält eine Reihe positiver Elemente, doch lässt die neue Spitalfinanzierung auch eine Reihe von Problemen ungelöst (Mehrfachrolle der Kantone, ungleiche Abgeltung der stationären und ambulanten Leistungen). Kurzfristig ist für santésuisse wichtig, dass den Krankenversicherern bei der Einführung der SwissDRG die nötigen Daten für die Rechnungskontrolle sowie die Überprüfung der Leistungsvergütungen zur Verfügung zu stehen.


16.01.2008
Positionspapier

Qualitätssicherung

Es ist ein Hauptanliegen der Krankenversicherer, dass der Sicherung und Verbesserung der Qualität ein höherer Stellenwert beigemessen wird. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Krankenversicherer zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Gruppen von Leistungserbringern bereit. Grundsätzlich soll kein Vertrag mehr ohne Bestimmungen zur Qualitätssicherung abgeschlossen werden.


10.12.2007
Positionspapier

Gesundheitsförderung und Prävention

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am 5.9.2005 die Fachkommission „Prävention + Gesundheitsförderung“ (Fachkommission PGF2010) eingesetzt, um die inhaltlichen und fachlichen Voraussetzungen sowie die politische Machbarkeit einer rechtlichen Neuregelung von Prävention und Gesundheitsförderung zu prüfen. santésuisse begrüsst die Schaffung eines eigenen Präventiongesetzes, wenn es um die Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention geht. Im Vordergrund steht dabei der effiziente Mitteleinsatz und die bessere Koordination unter den verschiedenen Akteuren (insbesondere Stiftung für Gesundheitsförderung und BAG).


01.10.2007
Positionspapier

Wettbewerb in der Krankenversicherung

Bei der Reform der Krankenversicherung geht es auch um die Grundsatzfrage: „Mehr Staat oder mehr Wettbewerb?“ Die deutliche Ablehnung der Volksinitiative für eine Einheitskrankenkasse ist ein klares Signal dafür, dass die Versicherten bei der Weiterentwicklung von Gesundheitswesen und Krankenversicherung Verstaatlichungstendenzen ablehnen. santésuisse ist davon überzeugt, dass es auf allen Ebenen mehr Wettbewerb braucht, damit sich die Akteure im Gesundheitswesen wirtschaftlich und qualitätsbewusst verhalten.


27.10.2006
Positionspapier

Hausarztmedizin

Hausärzte fordern kürzere Arbeitszeiten, mehr politische Mitsprache, eine gezielte Nachwuchsförderung und ein Ende der Benachteiligung durch TARMED. Die Krankenversicherer unterstützen diese Forderung und treten für eine Stärkung der medizinischen Grundversorgung ein. Letztlich sorgt der Grundversorger als Gatekeeper dafür, dass der Patient oder die Patientin genau jene Medizin erhält, welche für das entsprechende Krankheitsbild die beste Behandlung verspricht.


26.09.2006
Positionspapier

Einheitskasse

Die Einheitskasse ist kein Mittel zur Kostendämpfung. Ihre Einführung würde im Gegenteil die bestehenden Instrumente zur Kostenkontrolle schwächen und die Kräfte von Versicherern und Gesundheitspolitikern während Jahren absorbieren. Der Wettbewerb unter den Krankenversicherern würde ausgeschaltet und die Einführung der notwendigen wirtschaftlichen Anreize ins Krankenversicherungssystem verhindert. santésuisse zieht ein freiheitliches System autonomer Krankenversicherer vor, in dem durch gezielte Reformen vermehrt die Eigenverantwortung der Leistungserbringer, der Versicherer sowie der Versicherten gefördert wird und wirtschaftliche Anreize für das Erbringen effizienter und qualitativ hochstehender Leistungen geschaffen werden.


14.07.2006
Positionspapier

Spitzenmedizin

Die Krankenversicherer unterstützen diejenige Lösung, die die qualitativ beste und kosteneffizienteste spitzenmedizinische Behandlung ermöglicht. Können die Kantone nicht hieb- und stichfest eruieren, welche Verteilung der Spitzenmedizin diesen Kriterien am besten entspricht, ist es am Bund, mit unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchungen den Idealzustand festzustellen. Auf keinen Fall dürfen kantonale Interessen oder Prestigedenken die Koordination der Spitzenmedizin massgeblich beeinflussen.


10.01.2005
Positionspapier

Aufhebung des Vertragszwangs - Umsetzung

Bis heute sind die Krankenversicherer in der obligatorischen Krankenversicherung grundsätzlich verpflichtet, mit jedem Leistungserbringer, der nach Art. 35 KVG zugelassen ist, einen Vertrag abzuschliessen. santésuisse verlangt die Abschaffung des gesetzlichen Vertragszwangs.


09.07.2004
Positionspapier

KVG-Reform 04: 2. Paket

Das Hauptziel der geplanten KVG-Reform 04 muss nach Auffassung von santésuisse die Stabilisierung der Kosten- und Prämienentwicklung sein. Dazu gehört insbesondere, dass die Wettbewerbselemente verstärkt und damit die wirtschaftlichen Anreize für alle Akteure im Gesundheitswesen verbessert werden.


09.07.2004
Positionspapier

KVG-Reform 04: 2. Paket

Das Hauptziel der geplanten KVG-Reform 04 muss nach Auffassung von santésuisse die Stabilisierung der Kosten- und Prämienentwicklung sein. Dazu gehört insbesondere, dass die Wettbewerbselemente verstärkt und damit die wirtschaftlichen Anreize für alle Akteure im Gesundheitswesen verbessert werden.


26.05.2004
Positionspapier

Selbstdispensation (Medikamentenabgabe der Ärzte)

Das KVG (Art. 37 Abs. 3) verlangt von den Kantonen, dass sie bestimmen, unter welchen Voraussetzungen Ärzte zur Führung einer Apotheke den Apothekern gleichgestellt sind, und dass bei dieser Regelung die Zugangsmöglichkeiten der Patienten zu einer Apotheke zu berücksichtigen sind. santésuisse will die Medikamentenabgabe durch Ärzte an klare Auflagen knüpfen.


19.04.2004
Positionspapier

Stellungnahme von santésuisse zur KVG-Reformplanung des Bundesrates

santésuisse geht mit dem Bundesrat darin einig, dass die neu eingeleitete KVG-Reform in erster Linie dazu dienen muss, das bestehende System der Krankenversicherung durch die Verstärkung der Autonomie der Versicherer sowie der Leistungserbringer zu konsolidieren und durch vermehrte Anreize zur Kostendämpfung zu optimieren. Die in den Vernehmlassungsunterlagen vorgeschlagene Aufteilung der einzelnen Vorlagen auf die beiden Reformpakete hält santésuisse grundsätzlich für richtig, bringt aber bei der Aufteilung der Themen auf die einzelnen Vorlagen da und dort Korrekturen an.


Ansprechpartner