12.07.2017
Standpunkt

Standpunkt von Heinz Brand: Manche Interessen sind gleicher …

Die beiden Herren Staatsräte Maillard (Waadt) und Poggia (Genf) haben es sich auf die Fahne geschrieben, Schweizerinnen und Schweizer mit einer Volksinitiative darüber «aufzuklären», welches «gute» und welches «schlechte Interessen» im Bundesparlament sind. Die «guten Interessen», wären ihrer Lesart zufolge etwa Mandate bei Spitälern, Pharma, Ärzten, Pflegeinstitutionen etc. Also überall dort, wo man sich ungehemmt einen möglichst grossen Anteil am finanziellen Kuchen der Krankenversicherung abschneiden möchte. Als «schlecht» werden die Interessen der Krankenversicherer abgestempelt, wo es ums Haus- und Masshalten mit den Prämiengeldern der Bevölkerung geht.


14.06.2017
Standpunkt

Direktorin Verena Nold in der SRF-Sendung "Heute Morgen" vom 14. Juni 2017

Listen, die den Spitälern vorschreiben, was sie ohne Übernachtung anbieten müssen, Listen wie sie Luzern heute präsentiert, sind der falsche Weg. Denn dabei geht es um Geld anstatt um Medizin. […] Für ambulante Behandlungen ohne Übernachtung bezahlen Kantone nämlich nichts, die Prämienzahler dafür umso mehr.


17.05.2017
Standpunkt

Standpunkt von Heinz Brand in der BAZ: Die nutzlose Zwängerei der ewigen Verlierer

Die Herren Mauro Poggia und Pierre-Yves Maillard wollen für die Verstaatlichung der Krankenversicherung und einen Maulkorb für die Krankenversicherer sorgen. Schweizweiter Wettbewerb und Innovation sehen anders aus. Die politische Zwängerei soll offensichtlich verschleiern, dass sie beiden Gesundheitsdirektoren ihre eigenen Hausaufgaben nicht gemacht haben: Seit Jahren stehen Genf und Waadt mit höchsten Gesundheitskosten deutlich schlechter da als andere Kantone.


17.05.2017
Standpunkt

Direktorin Verena Nold in der Aargauer Zeitung vom 19. April 2017

Die Machtkonzentrationen und Interessenkonflikte von Kantonen wie Genf und Waadt sind ein Teil der Misere und nicht die Lösung. Eine Zunahme der kantonalen Kompetenzen brächte noch mehr Probleme mit sich. Die Versorgungsplanung durch die Kantone hätte schweizweit betrachtet eine Überversorgung auf Kosten der Versicherten zur Folge.