Kampf um wirtschaftlichere Medikamentenpreise

santésuisse beobachtet im Interesse der Prämienzahlerinnen und -zahler die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen zur Aufnahme und Überprüfung der Kassenzulässigkeit der Medikamente und nimmt Teil an den Beratungen der Eidgenössischen Arzneimittelkommission.

Im Medikamentenbereich beraten wir zusammen mit anderen Anspruchsgruppen im Rahmen der Eidgenössischen Arzneimittelkommission das BAG bei der Aufnahme und Überprüfung der Medikamente bezüglich der Kassenzulässigkeit. Dabei setzt sich santésuisse für die konsequente Umsetzung des bestehenden gesetzlichen Rahmens ein, damit mit nur wirksame, zweckmässige und wirtschaftliche Medikamente in der Grundversicherung übernommen werden.

Im Interesse der Prämienzahler erstellen und publizieren wir folgende Analysen:

  • Auslandpreisvergleich der Medikamente auf dem Fabrikabgabeniveau mit den Vergleichsländern des Bundesamtes für Gesundheitswesen (Deutschland, Frankreich, Österreich, Holland, Dänemark, England, Belgien, Schweden und Finnland)
  • Handelsmargenvergleich mit den gleichen neun Ländern

Damit Sie die Preise vergleichen können und selber etwas zu einer zweckmässigen und wirtschaftlichen Anwendung beitragen können, stehen Ihnen folgende Datenbanken für einen Preisvergleich zur Verfügung:

Informationsquellen zu Medikamenten:

Datenbank  Beschreibung 
santésuisse: Information über Medikamente  Online-Plattform zur raschen, aktuellen und umfassenden Information zu Medikamenten. Möglichkeit zum Vergleich von Preisen. 
 mymedi.ch Online-Plattform zur raschen Anzeige von Preisinformationen von Medikamenten und Selbstbehalt. Information über die Verkehrstauglichkeit unter Medikamenten. 
 Spezialitätenliste Offizielle Quelle für Fachpersonen über die kassenvergüteten Präparate vom Bundesamtes für Gesundheit.
 Arzneimittelinformation Offiziell genehmigte Information zu den Medikamenten durch die Zulassungsbehörde Swissmedic. 

Die Tarifstruktur bei den Medikamenten

Die Medikamentenpreise werden national durch das Bundemt für Gesundheit festgelegt. Auf der «Spezialitätenliste» werden die Preise der durch die Grundversicherung zu bezahlenden Medikamente monatlich publiziert.

Die Festlegung geschieht unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die im Krankenversicherungsgesetz, der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und die Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung geregelt sind.

Bei Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen beteiligt sich santésuisse an den Anhörungen und nimmt im Sinne der Interessen der Prämienzahler und Krankenversicherer Stellung.

Kostenentwicklung bei den Medikamenten

Die Medikamentenausgaben pro Kopf der Bevölkerung liegen bei den höchsten der Welt. Über die Zeit haben die Ausgaben laufend zugenommen. Allerdings wurde das Wachstum durch die Anpassung an den durchschnittlichen Preis der Vergleichsländer gedämpft:

santésuisse setzt sich für die Prämienzahlenden ein

santésuisse ist beim Thema Medikamente in folgenden Handlungsfeldern aktiv:

santésuisse analysiert die Markt- und Kostenentwicklung. Die folgenden Berichte werden jährlich publiziert:

  • Auslandpreisvergleich mit den vom Bundesamt für Gesundheit definierten Vergleichsländer
  • Internationaler Vergleich der Handelsmargen mit den Vergleichsländern

Zusätzlich nimmt santésuisse folgende Aufgaben wahr:

  • Teilnahme an den Sitzungen der Eidgenössischen Arzneimittelkommission.
  • Mitarbeit bei vom BAG initiierten Arbeitsgruppen.
  • Mitgründung von SwissHTA zur Nutzenbewertung von medizinischen Leistungen und Arzneimittel: www.swisshta.ch
  • Mitglied im Trägerverein des Swiss Medical Board
  • Ausarbeitung von Positionen im Medikamentenbereich unter Einbezug der Kriterien von Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Ansprechpartner

25.11.2016
Communiqué

Schweizer Medikamenten-Margen 458 Millionen Franken höher als im Ausland

Der santésuisse-Vergleich der Handelsmargen für Medikamente bei Apotheken, Ärzten und Spitäler ambulant zeigt, dass sie in der Schweiz um 458 Millionen Franken höher sind als in europäischen Vergleichsländern. Dies entspricht über 1,5 Prämienprozenten, welche die Versicherten zu viel bezahlen. santésuisse fordert eine zügige Anpassung der Margen nach unten. Ein Einsparpotenzial von rund 450 Millionen Franken jährlich könnte auf der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit einer Verordnungsänderung einfach realisiert werden.


27.10.2016
Communiqué

Überhöhte Generikapreise müssen endlich sinken

Nach den Erhebungen des Preisüberwachers müssen die Prämienzahlerinnen und -zahler für Generika doppelt so viel wie im Ausland bezahlen. Mit einem Festbetragssystem für Nachahmermedikamente und weiteren Massnahmen könnten die Medikamentenkosten deutlich gesenkt werden.


04.10.2016
Vernehmlassung

santésuisse fordert Rekursrecht bei Preisfestsetzung von Medikamenten

santésuisse fordert die jährliche Überprüfung der Medikamentenpreise und ein Antrags- sowie Beschwerderecht bei deren Aufnahme in die Kassenpflicht. Wenn gleichwertige Medikamente zur Verfügung stehen, müssen die Versicherer nur noch das günstigste Medikament vergüten. santésuisse lehnt die vorgesehenen Änderungen für die Vergütung von Medikamenten im Einzelfall ab.


04.10.2016
Communiqué

Jährliche Preisüberprüfung bei Medikamenten schon längst fällig

santésuisse fordert in ihrer Stellungnahme die jährliche Überprüfung der Medikamentenpreise und ein Antrags- sowie Beschwerderecht bei deren Aufnahme in die Kassenpflicht. Bei zu teuren oder in ihrer Wirkung umstrittenen Medikamenten soll den Krankenkassen das Beschwerderecht bei der Preisfestsetzung eingeräumt werden. Wenn gleichwertige Medikamente zur Verfügung stehen, müssen die Versicherer nur noch das günstigste Medikament vergüten. Erst diese Massnahmen tragen dazu bei, dass eine sozial verträgliche Preisgestaltung für kassenpflichtige Medikamente möglich wird.


15.09.2016
Communiqué

Ungebrochenes Kostenwachstum bei den ambulanten Behandlungen

2015 stiegen die Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) pro versicherte Person um 3,9 Prozent. Das grösste Kostenwachstum verzeichneten 2015 die ambulanten Arztkosten mit +5,7 Prozent. Auch im ersten Halbjahr 2016 stiegen die ge-samten Gesundheitskosten pro versicherte Person im Vergleich zur Vorjahresperiode um +4,3 Prozent an. santésuisse fordert griffige Gegenmassnahmen um den Kostenanstieg zu bremsen.


12.09.2016
Brennpunkt

Gesundheitspolitik Nr. 3/2016

Schritt für Schritt - Der Prämienzahler als Mäzen der Pharmaindustrie? - Verhinderungsstrategie der FMH


12.09.2016
Brennpunkt-Artikel

Der Prämienzahler als Mäzen der Pharmaindustrie?

Das Rezept gegen zu hohe Medikamentenpreise steht bereit. Es muss nur durchgesetzt werden.


12.07.2016
Communiqué

Mitteilung: Hohes Kostenwachstum bei den Medikamenten und Arztleistungen

santésuisse rechnet für 2016 mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von rund 3,5 Prozent pro versicherte Person. Das grösste Wachstum ist bei den Medikamenten und bei den niedergelassenen Ärzten zu erwarten. Bei den Medikamenten ist der Kostenschub auf die ausgebliebenen Preissenkungen zurückzuführen. Bei den Ärzten hat die Zahl der Konsultationen mehr als das Bevölkerungswachstum zugenommen. Für 2017 wird ein Wachstum der Gesundheitskosten von rund 3,5 Prozent erwartet.


06.04.2016
Brennpunkt

Brennpunkt Gesundheitspolitik Nr. 1/2016

Planwirtschaft bekämpft eigene Symptome - Nein zu Ausschaltung der Tarifpartner und zur Mehrbelastung der Prämienzahler - santésuisse fordert Rekursrecht gegen überhöhte Medikamentenpreise


16.03.2016
Medienkonferenz

Schweizer Medikamenten-Margen sind 489 Millionen Franken höher als im Ausland

Der santésuisse-Vergleich der Handelsmargen für Medikamente zeigt, dass sie in der Schweiz um 489 Millionen Franken höher sind als in europäischen Vergleichsländern. Dies entspricht rund zwei Prämienprozenten, welche die Versicherten zu viel bezahlen. santésuisse fordert eine Anpassung der Margen nach unten, um die Prämienzahler zu entlasten.


15.12.2015
Medienkonferenz

Auslandpreisvergleich Medikamente: Währungsbedingte Preisdifferenz bei Originalprodukten, weiterhin grosser Preisunterschied bei Generika

Das Preisniveau der patentgeschützten Medikamente war im September 2015 mit einem vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) angewandten Wechselkurs CHF/EUR 1.20 10% höher als das Preisniveau der neu neun Vergleichsländer. Patentabgelaufene Originalpräparate waren rund 11% teurer als im Durchschnitt der Vergleichsländer. Bei den Generika ist der Unterschied mit 47% weiterhin hoch. Dies ergibt der siebte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse und Interpharma.


06.10.2015
Communiqué

Festbeträge sollen stark überhöhte Generikapreise senken

Generika sind in der Schweiz mehr als doppelt so teuer wie im europäischen Ausland. Das ist das heutige Fazit des Preisüberwachers. santésuisse unterstützt deshalb den von ihm vorgeschlagenen Systemwechsel. Für die Preisfestsetzung soll sich der Festbetrag nach dem günstigsten Angebot richten. So könnten jährlich mindestens 400 Millionen Franken gespart werden. Die Einsparung käme vollumfänglich den Prämienzahlern zugute.


25.09.2015
Referat

Qualitätsmessung in der Medizin, Vorschläge zur Zusammenarbeit

Verena Nold, Direktorin santésuisse, forumofac.15 - das apothekertreffen


09.09.2015
Brennpunkt

Brennpunkt Gesundheitspolitik Nr. 3/2015

Verordnungen sind zusehends ein Ärgernis - Ambulante Planwirtschaft und kein Ende - Sinnvoller Umgang mit dem Territorialprinzip!


03.09.2015
Communiqué

Mehr Markt, damit unsere Krankenversicherung bezahlbar bleibt

Bei den Vorlagen zur ambulanten Steuerung und zur Revision des Heilmittelgesetzes (HMG) geht es um viel Einfluss und Geld. santésuisse fordert das Parlament auf, nicht auf die bundesrätliche Planwirtschaftsvorlage zum ambulanten Bereich einzutreten. Bei der Revision des Heilmittelgesetzes sind zu Gunsten einer bezahlbaren Krankenversicherung die Rabatte für Medikamente zu erhalten und die innovationsfeindliche, preistreibende Marktexklusivität ist abzulehnen.


01.05.2015
Communiqué

Kein staatlich geschaffenes Monopol für Pharmafirmen

In der Differenzbereinigung zum Heilmittelgesetz trifft der Nationalrat am kommenden Montag, 4. Mai 2015 wichtige Entscheide. Sie betreffen die Verfügbarkeit von Medikamenten und deren Preis. santésuisse fordert den Nationalrat auf, Regelungen zu schaffen, die allen Patienten und Versicherten dienen. Grosszügige Ausnahmeregelungen für die Pharma sind abzulehnen. Vergünstigungen nicht verschreibungspflichtiger Medikamente sollen auch an die Versicherten weitergegeben werden.


13.03.2015
Vernehmlassung

Nationale Strategie Antibiotikaresistenzen (STAR)

Nationale Strategie Antibiotikaresistenzen (STAR): santésuisse unterbreitet ihre Anliegen.


30.01.2015
Vernehmlassung

Teilrevision Medizinprodukteverordnung MepV

santésuisse äussert sich zur laufenden Teilrevision der Medizinprodukteverordnung MepV.


24.11.2014
Brennpunkt

Brennpunkt Gesundheitspolitik Nr. 4/2014

Ärztestopp von heute ist Fehlplanung von morgen - HMG: Auch Versicherte sollen von Rabatten profitieren! - Arzttarif TARMED ohne Mehrkosten revidieren


01.11.2014
infosantésuisse-Artikel

Warum vergütet die Grundversicherung nur einen kleinen Teil der Komplementärmedizin?

Die Komplementärmedizin umfasst eine Vielzahl von Methoden zur Feststellung, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten und Störungen sowie zur Gesundheitsförderung.


04.09.2014
Brennpunkt

Brennpunkt Gesundheitspolitik Nr. 3/2014

Krankenkassen: Ja zur besseren Aufsicht - Interessen der Versicherten und Patienten mitberücksichtigen - Motion zur Spitalfinanzierung könnte Milliarden kosten


28.03.2014
Communiqué

santésuisse begrüsst Empfehlungen für faire Medikamentenpreise

Die heute von der GPK des Ständerates präsentierten Empfehlungen zur Vergütung von Medikamenten sind im Interesse der Prämienzahlerinnen und -zahler. Die Einführung der Festpreisvergütung für patentabgelaufene Medikamente würde den Preisabstand zum Ausland massiv verringern. santésuisse fordert die Ausdehnung des Rekursrechtes bei der Preisfestsetzung auf Krankenversicherer, Konsumentenschützer oder Patientenorganisationen. Damit erhielten diese gleich lange Spiesse wie die Pharmaunternehmen und könnten sich gegen zu hohe Preise wehren.


03.03.2014
Brennpunkt

Brennpunkt Gesundheitspolitik Nr. 1/2014

Generika fast anderthalb Mal so teuer wie im Ausland - santésuisse für Besserstellung der Grundversorger - "Chinesische Mauern" führen zu Bürokratie und Prämienschub


28.02.2014
Communiqué

Rechtsgleicher Zugang zu Medikamenten ist gewährleistet

Eine vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Krankenversicherer in der Schweiz die Vergütung von Medikamenten, die sich nicht auf der Spezialitätenliste der obligatorischen Krankenpflegeversicherung befinden oder nur für andere Krankheiten vorgesehen sind, nach einheitlichen Kriterien beurteilen und entscheiden.


13.02.2014
Communiqué

Medienkonferenz: Auslandpreisvergleich Medikamente: rückläufige Preisdifferenz bei patentgeschützten Produkten, weiterhin grosse Preisdifferenz bei Generika

Die Preisdifferenz zu den sechs Vergleichsländern ist bei patentgeschützten Medikamenten nochmals markant zurückgegangen und beträgt im Durchschnitt noch 5 Prozent gegenüber 12 Prozent im Vorjahr. Höher ist mit 46 Prozent der Unterschied bei den Generika. Dies ergibt der fünfte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse, Interpharma und vips.


01.12.2013
infosantésuisse-Artikel

«Mystery Shopper» testen Qualität in öffentlichen Apotheken

Die Qualität der Apothekenleistung bei der Abgabe von Medikamenten auf ärztliche Verordnung hin wird in den Apotheken regelmässig durch Testkäufe, auch «Mystery Shopping» genannt, überprüft. Zurzeit läuft der zweite Zyklus zur Kontrolle der Einhaltung der im Tarifvertrag LOA IV (leistungsorientierte Abgabe) definierten Qualitätskriterien. Worum es sich handelt und wie «geheim geshoppt» wird, zeigt dieser Artikel.


23.10.2013
Communiqué

Medienkonferenz: Ungenütztes Sparpotential von über 450 Mio. Franken

santésuisse hat in einer Studie die Schweizer Handelsmargen für Medikamente mit sechs europäischen Ländern verglichen. Verschreibungspflichtige Medikamente belasteten im Jahr 2012 die Prämienzahler in der Grundversicherung mit rund 5 Mrd. Franken. Davon flossen 1,3 Mrd. Franken als Marge an den Handel. Wenn die Schweizer Margen auf ein vergleichbares europäisches Niveau gesenkt würden, ergäbe sich ein Sparpotenzial von 455 Mio. Franken zugunsten der Prämienzahler.


27.08.2013
Communiqué

Massnahmen gegen zu hohe Medikamentenpreise sind überfällig

«Nirgends in Europa sind die Generika so teuer wie in der Schweiz», lautet das Fazit der heute publizierten Analyse des Preisüberwachers. Der jährlich von santésuisse erhobenen Auslandpreisvergleich der Medikamente bestätigt dessen Analyse. santésuisse schlägt als Gegenmassnahme vor, im Medikamentenmarkt mehr Wettbewerb spielen zu lassen und einen Festpreis für den Wirkstoff patentabgelaufener Medikamente einzuführen.


10.06.2013
Communiqué

Hängige Rekurse belasten die Prämienzahler

Im April haben sich Bundesrat Berset und die Pharmaindustrie zu den Medikamentenpreisen geeinigt. Von Seiten der Pharmaindustrie wurde angekündigt, dass die Rekurse zurückgezogen werden und die Preise sinken. Ob es nun tatsächlich dazu kommt, ist völlig offen – zum Nachteil der Prämienzahler, welche zu teure Medikamente in Millionenhöhe bezahlen müssen.


12.02.2013
Communiqué

Medienkonferenz: Auslandpreisvergleich Medikamente: weiterhin grosse Preisdifferenz bei Generika, verringerter Abstand bei patentgeschützten Medikamenten

Patentgeschützte Medikamente sind in der Schweiz noch um 12 Prozent teurer als im Durchschnitt der sechs Vergleichsländer. Höher ist mit 49 Prozent der Unterschied bei den Generika. Dies ergibt der vierte gemeinsame Auslandpreisvergleich der Krankenversicherer und der Pharmaindustrie.


26.10.2012
Communiqué

Medienkonferenz: Schweizer Medikamenten-Margen sind 410 Millionen Franken höher als im Ausland

Der aktuelle santésuisse-Vergleich der Margen für Medikamente zeigt, dass in der Schweiz die Margen um 410 Millionen Franken höher sind als in europäischen Vergleichsländern. Dies entspricht rund zwei Prämienprozenten, welche die Versicherten mehr zahlen. santésuisse fordert Massnahmen, um die Prämienzahler zu entlasten.


19.09.2012
Communiqué

santésuisse setzt sich für faire Medikamentenpreise ein

Morgen (20.9.2012) wird der Nationalrat die Motion seiner Gesundheitskommission betreffend Wirtschaftlichkeit der Medikamente behandeln. santésuisse ist für eine transparente und einvernehmliche Lösung zur raschen Zulassung von innovativen Medikamenten. Dabei sollen die Akteure zeitig in die Ausarbeitung von Lösungen miteinbezogen werden. santésuisse fordert ein Antrags- und Rekursrecht für die Versicherer sowie die Konsumenten- und Patientenorganisationen und lehnt eine über Krankenversicherungsprämien finanzierte Standortförderung ab.


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