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Sparen bei Prämien

Ab dem 1. Januar 2001 wird die Krankenversicherung für jene Personen sistiert, die an mindestens 60 aufeinander folgenden Tagen Militärdienst leisten. Sie müssen für diese Zeit keine Prämie bezahlen. Nähere Bestimmungen erlässt der Bundesrat (Art. 3 Abs. 4 KVG).

Nein, aber wer die Wahlmöglichkeit unter den Leistungserbringern freiwillig einschränkt, kann Prämien sparen (z.B. im Hausarztmodell).

Immer mehr Versicherte erkennen, dass sie mit derartigen neuen Versicherungsformen selber sparen und einen eigenen Beitrag an tiefere Prämien leisten können. Verschiedene Studien zeigen, dass auch höhere Franchisen einen Beitrag an die Kostendämpfung leisten, weil damit eine Verhaltensveränderung bei den Versicherten wie auch bei den Leistungserbringern ausgelöst wird. Die Eigenverantwortung und das bewusste Kostendenken werden gefördert.

Die wichtigsten Prämiensparmöglichkeiten in der Grundversicherung sind:

     

  • Bonus-Modelle
  • höhere Jahresfranchisen
  • HMO-Gesundheitsversicherung
  • Hausarztversicherung
  • Ausschluss des Unfallrisikos
  • Sistierung der Krankenversicherung bei länger dauerndem Militärdienst
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Diese und weitere Möglichkeiten zum Prämiensparen sind in einer Broschüre von santésuisse, 1x1 der Krankenversicherung, erklärt. Zu finden auf den Webseiten von santésuisse und tarifsuisse unter der Rubrik „Fakten“.

Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen haben Anrecht auf Prämien-verbilligung. Diese wird von den Kantonen ausgerichtet. Das Verfahren ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich geregelt. Die Kantone müssen die Versicherten regelmässig über die Prämienverbilligung informieren.

Im Krankenversicherungsgesetz ist verankert, dass alle Personen grundsätzlich die gleichen Prämien bezahlen, ungeachtet ihres Alters, Geschlechts oder Gesundheitszustands. Es gibt indessen einige Ausnahmen von diesem Grundsatz:

Die Prämien unterscheiden sich von Krankenversicherer zu Krankenversicherer.

Die Prämien unterscheiden sich von Kanton zu Kanton, teilweise von Region zu Region. Die Krankenversicherer können pro Kanton in bis zu drei Prämienregionen arbeiten. Kinder (0-18 Jahre) profitieren von Prämienrabatten. Junge Erwachsene (19-25 Jahre) profitieren ebenfalls von Prämienrabatten, unabhängig davon, ob sie in Ausbildung sind oder nicht.


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