Hintergrundinformationen

Hier finden Sie wichtige Informationen zu den Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Akteure während der Coronakrise.
weitere Informationen

 

Faktenblätter des BAG

Publireportage santésuisse

Neue Mitteilungen zur Corona-Pandemie

08.07.2020
Communiqué

So verändert Covid-19 das Gesundheitswesen: Zahlen, Fakten und Hintergründe im «infosantésuisse»

Seit Wochen beschäftigt sich die Schweiz mit den Auswirkungen der Coronakrise. Das Magazin infosantésuisse hat die wichtigsten Fakten zum Einfluss der Pandemie auf das Gesundheitswesen zusammengetragen und bei Experten aus Wirtschaft und Politik nachgefragt. Das Resultat lesen Sie in der neuen Ausgabe «Das lernen wir aus der Krise». Ab sofort ist sie in gedruckter Form verfügbar.


24.06.2020
Communiqué

Kontinuität in der Führung von santésuisse

Die Generalversammlung von santésuisse hat ihren Präsidenten, alt Nationalrat Heinz Brand, für ein weiteres Jahr im Amt bestätigt. Neben seiner Wiederwahl standen aktuelle politische Geschäfte zur Diskussion. santésuisse misst der Bewältigung der Coronakrise oberste Priorität zu. Pandemiebedingte Mehrkosten können die Krankenversicherer aus ihren Reserven finanzieren. Damit kann ein zusätzlicher Prämienanstieg aufgrund des Coronavirus vermieden werden. Auch die Politik ist gefordert: Die Prämienzahler dürfen aufgrund der Krise nicht mit weiteren Gesundheitskosten belastet werden.


10.06.2020
Communiqué

Reserven gehören den Prämienzahlerinnen und Prämienzahlern und dürfen nicht zweckentfremdet werden

Die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig die Reserven der sozialen Krankenversicherer sind. Sie dienen dazu, die Kostenfolgen von Ausnahmesituationen wie der Coronakrise zu decken. Dank ihnen wird es aufgrund der Pandemie nicht zu einem Prämienschock kommen. Im Interesse der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler sind die Reserven vor unsachgemässen Angriffen zu schützen. Deshalb wendet sich santésuisse in einem offenen Brief an die Kantone und wehrt sich gegen entsprechende Forderungen. Dabei wird auch festgehalten, dass die Reserven nicht dazu verwendet werden dürfen, um die Prämienentwicklung zu dämpfen.


03.04.2020
Communiqué

Reserven sichern die Krisenbewältigung

Die Reserven der Krankenversicherer garantieren die Finanzierung der Kosten, die im Zuge der Coronakrise für Spitäler, Ärzte und Patienten anfallen.


17.03.2020
Communiqué

Krankenversicherer leisten Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise

Die Krankenversicherer tun alles dafür, ihre Aufgaben auch in dieser Notsituation zugunsten der Versicherten wahrzunehmen. Sie stellen sicher, dass Fragen rund um die Finanzierung von Leistungen auch während der Coronakrise pragmatisch und rasch gelöst werden.


FAQ

Coronaepidemie

Weil der persönliche Kontakt wegen der Coronakrise nicht stattfinden kann, haben die Krankenversicherungen auf Telefonberatungen umgestellt oder können per E-Mail erreicht werden. Alle Krankenversicherungen sind aber in Betrieb und erbringen ihre Leistungen fast normal weiter.

Die meisten Krankenversicherungen bieten eine medizinische Beratung per Telefon an. Damit kommen die Versicherten rasch zu einer ersten medizinischen Beratung, ohne die Risiken eines persönlichen Kontaktes. Die übrigen Versicherten sind gebeten, ihren Hausarzt zu kontaktieren. Bitte gehen Sie nur nach telefonischer Anmeldung in die Arztpraxis oder die Notfallstation.

Das BAG empfiehlt, bei medizinischen Fragen – sofern es sich nicht um Notfälle handelt – immer zuerst den Hausarzt oder Ihre medizinische Beratung per Telefon zu kontaktieren und sich nach deren Anweisungen zu richten.

Ja, wenn ein Arzt bei Personen mit starken Krankheitssymptomen einen solchen Test anordnet. Das BAG hat entschieden, wer die Kosten in den anderen Fällen übernimmt. Zum Beispiel bezahlt der Kanton, wenn sich das Gesundheitspersonal eines Spitals testen lassen muss.

Nein, das Gesetz sieht auch im Falle einer Pandemie keine Befreiung von der Selbstbeteiligung und der Franchise vor.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) publiziert auf seiner Webseite stets die aktuellsten Informationen zur Coronapandemie. Zudem hat das BAG eine Infoline eingerichtet, die täglich 24 Stunden in Betrieb ist: +41 58 463 00 00 00

Der Gemeindeverband hat eine Informationsplattform zu den kommunalen Massnahmen eingerichtet.

Viele Geschäftsstellen der Krankenversicherer wurden ab dem 11. Mai 2020 unter Einhaltung von Schutzmassnahmen wieder geöffnet. Wickeln Sie die Kontakte mit Ihrer Krankenkasse aber bis auf weiteres möglichst per Telefon oder online ab.

Wegen des Coronavirus wird es keine Prämienerhöhung geben, da die Krankenversicherer über Reserven verfügen, die mögliche Mehrkosten abfedern können. Hingegen müssen Notvorräte wie beispielsweise Schutzmaterial oder Medikamente in Zukunft besser ausgestattet sein. Das würde nicht sehr viel Geld kosten.

Ja, es gibt keine Wartelisten. Behandlungen werden rasch durchgeführt. Auch während der Krise funktioniert das. Die Krankenversicherer tragen dazu bei, indem sie beispielsweise Kostengutsprachen so rasch und unkompliziert wie möglich erteilen.

Viele Menschen geraten aufgrund der Krise in wirtschaftliche Nöte. Je nach geänderten Einkommensverhältnissen besteht der Anspruch, individuelle Prämienverbilligungen beim Wohnkanton zu beantragen. Die zu erfüllenden Bedingungen und die Höhe der Vergünstigung sind kantonal unterschiedlich geregelt.

Die Krankenversicherungen stellen sicher, dass die Prämien ausschliesslich zur Deckung der Kosten für Diagnose und Behandlung im Krankheitsfall verwendet werden. Dies gilt auch für die durch das Coronavirus verursachten ambulanten und stationären Kosten.

Ja. Die Krankenversicherer übernehmen die Kosten für Tests, wenn die Betroffenen unter schweren Symptomen leiden oder ein erhöhtes Komplikationsrisiko aufweisen (vgl. BAG-Link für Details). Die Kostenbeteiligung und der Selbstbehalt werden ihnen wie üblich berechnet.

Ja, die App hilft mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Der Datenschutz ist mit der von der ETH mitentwickelten App gewährleistet. Generell ist wichtig, dass keine personalisierten Informationen fliessen und dezentral auf dem Smartphone abgespeichert werden.

Link zur Info/BAG

Infosantésuisse

17.07.2020
infosantésuisse-Artikel

„Wie ein Sprung ins kalte Wasser“

Tendak Topbhutsang leitet bei der Groupe Mutuel das Contact Center Deutschschweiz und stellt die Servicequalität von über 100 Mitarbeitenden sicher. Die Coronakrise hat ihn und sein Team stark getroffen.


17.07.2020
infosantésuisse-Artikel

«Einsam war ich nie – bei all den Skype-Meetings»

Wegen der Situation rund um das Coronavirus war Markus Wildi zwei Monate lang von zu Hause aus tätig. Der Abteilungsleiter Marktsupport/CRM von Swica erzählt, wie er die vielen Wochen Home-Office erlebt hat und wie er sein Team trotz der Distanz problemlos führen konnte.  


16.07.2020
infosantésuisse-Artikel

«Home-Office funktioniert – und es funktioniert gut!»

Als Mutter dem Alltag mit Kind und Job gerecht zu werden, ist schon unter normalen Umständen eine Herausforderung. Und so forderte der Corona-Lockdown von Carolina Pirelli, stellvertretende Leiterin Leistungen/Vertragsverwaltung bei der EGK-Gesundheitskasse, erst recht viel zusätzliche Flexibilität.


15.07.2020
infosantésuisse-Artikel

„Diesen Arbeitsstart werde ich nicht so schnell vergessen“

All Ihre Freundinnen und Freunde waren tief im Homeoffice, als Julia Bruchez ihre neue Stelle bei der Atupri Gesundheitsversicherung antrat. Seit dem 1. April 2020 ist sie vorwiegend zu Hause tätig – und hat dabei so manche kleine und grosse Hürde gemeistert.


15.07.2020
infosantésuisse-Artikel

„Manchmal waren wir auch Seelsorger“

Wegen der Corona-Pandemie musste Hans-Ruedi Stalder den Betrieb der Agentur Emmen-Ebikon des Krankenversicherers Concordia in kürzester Zeit neu organisieren. Das klappte bestens, obwohl der Kundenkontakt nicht mehr direkt und persönlich möglich war. Das klappte bestens, obwohl der Kundenkontakt nicht mehr direkt und persönlich möglich war.


08.07.2020
infosantésuisse-Artikel

Erfolgreiche Teamarbeit im Dienste der Kunden

Die Kunden optimal vor dem Coronavirus schützen: Frédéric Légeret, Verantwortlicher Facility Management, hat mit seinem Team innerhalb kürzester Zeit die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen für alle Agenturen des Krankenversicherers Assura organisiert.


06.07.2020
infosantésuisse-Artikel

Keine zusätzlichen Betten, mehr Flexibilität

Keine zusätzlichen Betten, mehr Flexibilität Dank der im internationalen Vergleich hohen Personalausstattung mit 4,3 Ärztinnen und Ärzten (OECD: 3,3) und 17,2 Pflegefachpersonen und Fachangestellte Gesundheit (OECD: 7,9) pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner (2017) hat die Schweiz die Krise gut überstanden. Sie verfügte sogar über zu viel Personal. Nachdem die Durchführung nicht dringender Operationen verboten worden war, mussten Spitäler und Arztpraxen für bis zu 20’000 Angestellte Kurzarbeit anmelden. Eine bessere Integration dieser Ressourcen ist ein Schlüsselelement für eine allfällige nächste Welle des Virus.


03.07.2020
infosantésuisse-Artikel

Lehren ziehen, Chancen nutzen!

Die Corona-Krise hat gezeigt: Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen im Gesundheitswesen meistern. Es braucht die Zusammenarbeit von Pharma, Behörden, Krankenversicherer und Wissenschaft, damit medizinische Lösungen rasch und unkompliziert den Patienten zur Verfügung gestellt werden können. Beeindruckt hat mich persönlich die pragmatische und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit –  alle ziehen an einem Strick, wenn es um neue medizinische Lösungen geht. Hoffentlich bleibt das auch nach der Krise so!


29.06.2020
infosantésuisse-Artikel

Konstruktive Lösungen in der Krise

Unter schwierigen Bedingungen haben die Krankenversicherer während der Coronakrise ihre Kernaufgabe wahrgenommen und die Finanzierung des Gesundheitswesens sichergestellt. Auch im Hintergrund wurde einiges getan: Gemeinsam mitweiteren Akteuren des Gesundheitswesens hat santésuisse rasch und pragmatisch Lösungen erarbeitet, die es erlauben, dringend nötige Behandlungen vorzunehmen und fair zu verrechnen.


08.04.2020
infosantésuisse-Artikel

Ausserordentliche Leistungen

Verena Nold, Direktorin santésuisse spricht über die aktuelle Lage: Unser Gesundheitssystem befindet sich im Corona-Modus.


08.04.2020
infosantésuisse-Artikel

Gleicher Wirkstoff, gleiche Herkunft – grosser Preisunterschied

Während sich im benachbarten Ausland das Referenzpreissystem für Generika seit Jahren bewährt, wehren sich die Hersteller in der Schweiz dagegen. Gerade die Coronakrise zeigt, dass überhöhte Preise Lieferengpässe bei einzelnen Produkten nicht verhindern können. Einen besseren Schutz als überhöhte Preise bieten dagegen Pflichtlager.


07.04.2020
infosantésuisse-Artikel

Gerüstet für die ausserordentliche Lage

Die Krankenversicherer tun alles dafür, ihre Aufgaben auch in der Corona-Krise zugunsten der Versicherten wahrzunehmen. Sollten die Kosten im Gesundheitswesen aufgrund dieser Pandemie steigen, verfügen die Kassen über Reserven, die für solche Fälle vorgesehen sind.


Ansprechpartner