Medienmitteilungen von santésuisse

Hier finden Sie die Medienmitteilungen von santésuisse zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen sowie Unterlagen zu santésuisse-Medienkonferenzen.



30.10.2018
Medienkonferenz

4. santésuisse Novemberkongress: Die Schweiz braucht mehr Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen

Unnötige oder unwirksame medizinische Leistungen belasten die Prämienzahlerinnen und -zahler jedes Jahr mit mehreren Milliarden Franken, ohne dass die Patientinnen und Patienten einen Mehrwert davon haben. Dass mehr Patientennutzen und mehr Effizienz einen Zusammenhang haben, zeigen die Ausführungen am Novemberkongress von santésuisse.


26.10.2018
Communiqué

Wirksame Umsetzung der Zulassungsbegrenzung

santésuisse begrüsst die Entscheide der nationalrätlichen Gesundheitskommission (SGK-NR) zur Steuerung der Ärztezulassungen in den Kantonen. Die SGK-NR will sicherstellen, dass die Zulassungsbegrenzung konsequent und damit wirksam umgesetzt wird, um das Kostenwachstum auch tatsächlich zu dämpfen.


19.09.2018
Medienkonferenz

Communiqué: Jetzt Atempause zugunsten der Prämienzahler nutzen

2017 sind die Gesundheitskosten pro Person in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) mit einem Anstieg von 1,7 Prozent unter dem langjährigen Schnitt geblieben. Auch für das Jahr 2018 zeichnet sich ein geringerer Kostenanstieg als in den Vorjahren ab. Um die Prämienentwicklung langfristig zu dämpfen, braucht es jetzt konkrete Massnahmen. Andernfalls droht bereits im kommenden Jahr wieder ein stärkerer Kostenanstieg zu Lasten der Prämienzahlerinnen und -zahler.


14.09.2018
Communiqué

Die Stossrichtung zur Entlastung der Prämienzahler stimmt

Die vom Bundesrat vorgestellten Massnahmen zur Dämpfung des Kostenanstiegs sind grundsätzlich positiv zu werten. santésuisse begrüsst insbesondere, dass der Bundesrat den Kampf gegen überhöhte Medikamentenpreise wieder aufnimmt. Ebenso sinnvoll sind das Beschwerderecht gegen überdimensionierte Planung von Spitälern und Pflegeheimen, die höhere Transparenz gegenüber Patienten bei der Rechnungsstellung sowie die Pauschale für den ambulanten Bereich. Weitere Massnahmen zu Gunsten der Prämienzahler sind dringend nötig.


31.08.2018
Communiqué

Notfallventil gegen überbordende Kosten

santésuisse begrüsst die Entscheide der Gesundheitskommission des Nationalrats, die Zulassung von Ärzten unter bestimmten Voraussetzungen zu beschränken. Mit einer differenzierten und schweizweit konsequent vollzogenen Zulassungssteuerung lässt sich das Prämienwachstum erfolgreich dämpfen.


28.08.2018
Communiqué

«Welches Spital ist gut für mich?» – Der Spitalfinder gibt Antwort

santésuisse will, dass die Qualität im Gesundheitswesen gemessen wird, damit sich Patientinnen und Patienten besser orientieren können. Insbesondere die Zahl der in einem Spital durchgeführten Operationen ist ein guter Indikator für die Qualität der Behandlung. Neu verfügbar sind Daten aus den Jahren 2016 und 2017.


22.08.2018
Communiqué

Vorausschauend und im Sinne der Versicherten

Mit ihrem Entscheid zu den Prämienregionen setzt die ständerätliche Gesundheitskommission ein Signal zur Kostengerechtigkeit gegenüber den Prämienzahlern. In Regionen mit tieferen Kosten sollen sie weiterhin von tieferen Prämien profitieren können. Mit der Verlängerung des Ärztestopps um zwei Jahre steht ausreichend Zeit für die Beratung der Vorlage der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen zur Verfügung.


21.08.2018
Communiqué

Kantone ignorieren Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts

Die Prämienzahler haben jahrelang Pflegematerialien finanziert, obwohl sie das gemäss Gesetz nicht müssten. Deshalb hat das Bundesverwaltungsgericht kürzlich festgehalten, dass diese Praxis nicht haltbar ist. Die Krankenversicherer haben deshalb gegenüber Pflegeheimen Rückforderungen gestellt. Leider erfolglos. Diesen Anspruch müssen die Krankenversicherer nun bedauerlicherweise per Gericht einfordern.


13.08.2018
Communiqué

Rechnungsprüfungen verhindern Prämienerhöhungen von mehr als zehn Prozent

Die Rechnungsprüfung durch die Krankenversicherer erspart den Prämienzahlerinnen und -zahlern in der obligatorischen Krankenversicherung Kosten in der Höhe von drei Milliarden Franken. Ohne die systematische Kontrolle der Leistungsabrechnungen würden die durchschnittlichen Prämien um mehr als zehn Prozent höher liegen. Zur weiteren Stärkung der Rechnungskontrollen fordert santésuisse gezielte gesetzliche Anpassungen. existiert nur in französischer Sprache


12.07.2018
Communiqué

Gedämpftes Wachstum der Gesundheitskosten

Der Anstieg der Gesundheitskosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) wurde 2017 im Vergleich zu 2016 etwas gedämpft. Das Wachstum der Bruttoleistungen von 1,7 Prozent pro Person liegt unter dem langjährigen Schnitt von 3,2 Prozent. Im laufenden Jahr werden die Kosten voraussichtlich wieder etwas stärker steigen.


29.06.2018
Communiqué

Qualitätsmassnahmen sollen durchgesetzt werden

Mit ihrem einstimmigen Eintreten auf die vom Nationalrat stark verbesserte Qualitätsvorlage setzt nun auch die Gesundheitskommission des Ständerates das richtige Signal: Die Qualitätsmassnahmen des KVG müssen endlich durchgesetzt werden können. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um auch im ambulanten Sektor die längst überfälligen Fortschritte beim Qualitätswettbewerb und bei der Qualitätstransparenz zu erzielen.


20.06.2018
Communiqué

Ein Schritt in die richtige Richtung – aber noch lange nicht am Ziel

Mit der Senkung der Höchstvergütungsbeträge für Blutzuckermessstreifen hat der Bundesrat die Forderung von santésuisse nach einer Angleichung der Preise an das deutlich tiefere europäische Niveau umgesetzt. Mit raschen Preisanpassungen bei hochvolumigen Produkten wie Inkontinenzprodukte und der Miete von Beatmungsgeräten könnten weitere Millionenbeträge zu Gunsten der Prämienzahlerinnen und -zahler eingespart werden.


18.06.2018
Medienkonferenz

Communiqué: Generalversammlung von santésuisse stellt Qualität und Wirtschaftlichkeit ins Zentrum

Die medizinische Qualität ist die wegweisende Grösse zur Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung. Von transparent ausgewiesener Qualität und besserer Qualität profitiert die gesamte Bevölkerung. Leistungserbringer, die nachweislich ungenügende Qualität erbringen, sollen sich künftig Sanktionen vergegenwärtigen müssen.


13.06.2018
Communiqué

santésuisse begrüsst Weichenstellung für mehr Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen

Die medizinische Qualität ist die wegweisende Grösse zur Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung. Ausgewiesene Qualität kommt der gesamten Bevölkerung und allen Kostenträgern zugute. santésuisse begrüsst deshalb die Entscheide des Nationalrats zur flächendeckenden Durchsetzung von Qualitätsmassnahmen. Damit werden die notwendigen Voraussetzungen zur umfassenden Sicherung und Verbesserung der Qualität im schweizerischen Gesundheitswesen geschaffen.


01.06.2018
Medienkonferenz

Geringe Preisdifferenz bei patentgeschützten Medikamenten, weiterhin grosser Preisunterschied bei Generika

Das Schweizer Preisniveau der patentgeschützten Medikamente war im Mai 2018 mit einem vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) angewandten Wechselkurs CHF/EUR 1.09 noch 9% höher als das Preisniveau der neun Vergleichsländer. Patentabgelaufene Originalpräparate waren im März 2018 17% teurer als im Durchschnitt der Vergleichsländer. Bei den Generika ist der Unterschied mit 52% weiterhin hoch. Dies ergibt der neunte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse und Interpharma.


09.05.2018
Communiqué

Untaugliches Rezept gegen die Über- und Fehlversorgung

Die Botschaft des Bundesrates zur Zulassungssteuerung der Ärzte ignoriert die Aufträge des Parlamentes, Alternativen zu den bisherigen befristeten Massnahmen und Steuerungs-vorgaben an die Kantone zu erarbeiten. In Sachen Kostendämpfung kommt das Papier einer Scheinlösung gleich.


20.04.2018
Communiqué

santésuisse unterstützt die einheitliche Finanzierung

Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK-NR) hat sich im Grundsatz für die Neuordnung der Finanzierung unseres Gesundheitssystems im Bereich der obligatorischen Krankenversicherung ausgesprochen. Damit will die Kommission die Kantone in die Pflicht nehmen, sich künftig an allen krankenversicherten Kosten anteilmässig zu beteiligen. Dies ist konsequent, weil die Kantone über die Spital- und Pflegeheimlisten sowie über die Zulassung von weiteren Leistungserbringern und damit wesentlich über die Kosten entscheiden. Die neue Finanzierungsordnung ist die Voraussetzung, damit die Kosten zwischen den Prämienzahlern und Kantonen künftig nachhaltig und fair aufgeteilt werden können. Ausserdem dürfte die Neuordnung kostensparende Versicherungsmodelle wie die integrierte medizinische Ver-sorgung stärken.


13.04.2018
Communiqué

Urteil sorgt für Rechtssicherheit

Das Bundesgericht hat entschieden, dass der Bundesrat bei der Anpassung der TARMED-Tarifstruktur lineare Kürzungen vornehmen darf.


12.04.2018
Communiqué

Ambulante Pauschalen dämpfen die Mengenausweitung der Operateure

Dieser Tage hat der Bundesrat die Massnahmen aus dem Expertenbericht priorisiert, die in einem ersten Paket umgesetzt werden und zu Einsparungen in der sozialen Krankenversicherung führen sollen. Unter anderen Massnahmen hat der Bundesrat der pauschalen Abgeltung im ambulanten Bereich hohe Priorität eingeräumt. Pauschalen für die häufigsten chirurgischen Eingriffe vereinfachen den ärztlichen Einzelleistungs-tarif TARMED und minimieren Anreize zur Mengenausweitung.


28.03.2018
Communiqué

Dringend notwendige Überprüfung der Spitalinfrastruktur

Der Kanton Luzern berichtet heute, dass die Verlagerung von stationären Fällen in den ambulanten Bereich zu Kosteneinsparungen geführt hat. In erster Linie profitiert der Steuerzahler. Ob die Verlagerung für den Prämienzahler kostenneutral ausfällt, kann santésuisse noch nicht bestätigen. Die Kostendaten liegen noch nicht vollständig vor.


09.02.2018
Communiqué

FMCH und santésuisse einigen sich auf ambulante Pauschaltarife

santésuisse hat mit dem Verband der invasiv und chirurgisch tätigen Ärztinnen und Ärzte (FMCH) den Vertrag über einen ambulanten Pauschaltarif unterzeichnet. Im Preis einer ambulanten Pauschale sind die Vor- und Nachbereitung einer Behandlung inbegriffen. Wer mit Pauschalen abrechnen will, verpflichtet sich zur Teilnahme an qualitätssichernden Massnahmen.



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