Medienmitteilungen von santésuisse

Hier finden Sie die Medienmitteilungen von santésuisse zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen sowie Unterlagen zu santésuisse-Medienkonferenzen.



26.06.2019
Communiqué

Communiqué zum Rahmenprogramm der Generalversammlung von santésuisse: Finanzielle Belastung durch die Langzeitpflege steigt kontinuierlich

Mit der Alterspflege sind hohe Kosten verbunden. Dementsprechend bereitet diese Perspektive vielen Menschen Sorgen. Die Krankenversicherer tragen jährlich 2,8 Milliarden Franken der Pflegekosten. Das ist doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren und viermal so viel wie bei Einführung des Krankenversicherungsgesetzes prognostiziert. Das Pflegepersonal auf der anderen Seite fordert seit einiger Zeit eine Besserstellung der Pflege. An der Generalversammlung von santésuisse wurden Pro und Contra sowie die Zukunftsperspektiven der Pflege diskutiert.


21.06.2019
Communiqué

Durchbruch für gemessene medizinische Qualität

Mit überwältigender Mehrheit haben National- und Ständerat griffige gesetzliche Rahmenbedingungen für Transparenz und Qualität im Sinne der Patientinnen und Patienten beschlossen. Die Leistungserbringer werden verbindlicher als bisher zur Teilnahme an Qualitätssicherungsmassnahmen verpflichtet. So erhalten Patienten endlich auch im ambulanten Bereich Informationen darüber, wo eine Behandlung mehr oder wenig gut ist.


20.06.2019
Communiqué

Ein Entscheid für die Prämienzahler und gegen Telefonterror

santésuisse ist erfreut über den Entscheid des Ständerates, auch im Bereich der Zusatzversicherungen verbindliche Vergütungsobergrenzen für Vermittler vorzusehen. Damit werden die Umgehung der Provisionsobergrenzen in der Grundversicherung sowie der «Telefonterror» wilder Makler und Vermittler wirksam eingedämmt – zum Vorteil der Prämienzahlerinnen und -zahler.


17.06.2019
Medienkonferenz

Communiqué: Atempause für die Prämienzahler zu Ende – ohne Gegensteuer droht ein neuer Kostenschub

Der Anstieg der Gesundheitskosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) fiel im Jahr 2018 mit einem Plus von einem Prozent im Vergleich zu den Vorjahren deutlich tiefer aus. Aufgrund der aktuellen Kostenentwicklung und der Schätzung der künftigen Kostenentwicklung von santésuisse steht zu befürchten, dass die Atempause bei der Prämienentwicklung bereits wieder vorbei ist. Für das laufende und das kommende Jahr rechnet santésuisse mit einem Kostenwachstum von jeweils rund drei Prozent. Werden Zusatzwünsche erfüllt, fällt das Kostenwachstum noch höher aus. Für die Prämienzahler braucht es endlich griffige Gegenmassnahmen, die seit Jahren diskutiert, aber nicht umgesetzt werden.


03.06.2019
Communiqué

Nachbesserung bei der Ärztezulassung dringend nötig

Zu viele Ärzte bedeuten zu hohe Krankenkassenprämien. Für eine bessere Kostenkontrolle im Gesundheitswesen ist eine konsequente Zulassungssteuerung deshalb unabdingbar. Statt griffige Massnahmen hat der Ständerat bei der Zulassungssteuerung jetzt einen zahnlosen Tiger verabschiedet. Es bleibt zu hoffen, dass der Nationalrat zu Gunsten der Prämienzahler standhaft bleibt.


17.05.2019
Communiqué

Beschwerderecht gegen überhöhte Medikamentenpreise nimmt wichtige Hürde

Prämienzahler leiden in der Schweiz unter viel zu teuren Medikamentenpreisen. Wehren können sie sich aber nicht. santésuisse begrüsst deshalb, dass die Gesundheitskommission des Ständerates (SGK-S) das nun ändern und den Krankenversicherern künftig ein Beschwerderecht einräumen will. Bei der Zulassungssteuerung hingegen stimmen die Kommissionsentscheide pessimistisch: Statt der griffigen Vorlage des Nationalrats drohen nun ein zahnloser Tiger und eine unkoordinierte Umsetzung.


16.04.2019
Medienkonferenz

Geringe Preisdifferenz bei patentgeschützten Medikamenten, weiterhin grosser Preisunterschied bei Generika

Das Preisniveau der patentgeschützten Medikamente ist mit einem vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) angewandten Wechselkurs CHF/EUR 1.11 in den neun europäischen Vergleichsländern 7% tiefer als in der Schweiz. Patentabgelaufene Originalpräparate waren im Februar 2019 in den europäischen Vergleichsländern im Durchschnitt 14% günstiger als in der Schweiz. Generika sind in der Schweiz im Durchschnitt immer noch doppelt so teuer wie in den Vergleichsländern. Dies ergibt der zehnte gemeinsame Auslandpreisvergleich von santésuisse und Interpharma, der die Fabrikabgabepreise von Medikamenten mit dem europäischen Ausland vergleicht.


16.04.2019
Communiqué

Ein Entscheid für die Prämienzahler und gegen Telefonterror

santésuisse ist erfreut über den Entscheid der ständerätlichen Gesundheitskommission, auch im Bereich der Zusatzversicherungen verbindliche Vergütungsobergrenzen für Vermittler vorzusehen. Damit wird die Umgehung der Provisionsobergrenzen in der Grundversicherung und der «Telefonterror» wilder Makler und Vermittler wirksam eingedämmt – zum Vorteil der Prämienzahlerinnen und -zahler.


05.04.2019
Communiqué

Einheitliche Finanzierung und Qualitätsvorlage sind auf gutem Weg

santésuisse setzt sich für bessere Anreize zur Förderung von Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen ein. Um die kostengünstigeren ambulanten Behandlungen zu fördern, braucht es eine einheitliche Finanzierung von stationären und ambulanten Leistungen. Die Kommission des Nationalrates hat dafür wichtige Weichen gestellt. Dasselbe gilt für die Qualitätsvorlage.


19.03.2019
Communiqué

santésuisse will rasche Lösung zur Vergütung von Gentherapien

Neuartige Gentherapien, wie Kymriah zur Behandlung bestimmter Krebsarten, bieten den betroffenen Patientinnen und Patienten neue Hoffnung auf Heilung. santésuisse hat deshalb eine Lösung erarbeitet, um den Zugang rasch und unkompliziert zu ermöglichen. Die Versicherer von santésuisse sehen deshalb eine Abgeltung – zusätzlich zur ordentlichen Fallpauschale – im Rahmen von 200'000 Franken pro Patient vor.


14.03.2019
Communiqué

Der Nationalrat geht gegen unerwünschte Telefonanrufe vor - nun ist auch der Ständerat gefordert

santésuisse und seine angeschlossenen Krankenversicherer begrüssen den Entscheid des Nationalrates, die Kundenwerbung und Provisionierung in der gesamten Kranken-versicherung allgemeinverbindlich zu regeln. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um den «Telefonterror» aus dem In- und Ausland einzudämmen. Nun ist der Ständerat gefor-dert, ebenfalls im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu entscheiden.


05.03.2019
Communiqué

Ständerat will mehr Qualität im Gesundheitswesen

Der Ständerat spricht sich für mehr Qualität im Gesundheitswesen aus und ist bereit, gegenüber Ärztinnen und Ärzten Verbindlichkeit einzufordern. Nachdem bereits der Nationalrat mit grosser Mehrheit dem Kommissionsmodell zugestimmt hat, folgt ihm jetzt auch der Ständerat. santésuisse begrüsst diesen Entscheid.


19.02.2019
Communiqué

Eine verpasste Chance – die Konzentration der hochspezialisierten Medizin kommt nur schleppend voran

Komplexe chirurgische Eingriffe bedürfen besonders häufiger Praxis, damit die Patientensicherheit gewährleistet ist. Deshalb sind gerade hier Mindestfallzahlen wichtig. Bei den komplexen chirurgischen Eingriffen im Bereich des Bauches, der Viszeralchirurgie, haben sich die Kantone immerhin darauf geeinigt, diese Eingriffe nur noch in bestimmten Spitälern durchführen zu lassen. Allerdings ist unverständlich, dass zwei Bereiche ausgeklammert wurden – zumal die Ziele mit 12 Fällen pro Jahr und Spital ohnehin bescheiden formuliert sind.


15.02.2019
Communiqué

Wirksamere Massnahmen gegen unerwünschte Telefonanrufe sind zu begrüssen

santésuisse und seine angeschlossenen Krankenversicherer begrüssen den Entscheid der nationalrätlichen Gesundheitskommission (SGK-NR), die Kundenwerbung und Provisionierung in der gesamten Krankenversicherung allgemeinverbindlich zu regeln. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um den «Telefonterror» aus dem In- und Ausland einzudämmen. Zu diesem Zweck haben die Versicherer hohe Bussen vorgeschlagen.


18.01.2019
Communiqué

Bekenntnis zur Qualität

Die ständerätliche Gesundheitskommission SGK-SR macht klar, dass sie Massnahmen zugunsten der Patientinnen und Patienten ergreifen will. Dies nachdem die Kommission ursprünglich gar nicht erst auf die Qualitätsvorlage eintreten wollte. Die konkrete Ausgestaltung der Qualitätsvorlage dürfte allerdings noch zu einer Knacknuss werden. Die SGK-SR hat sich im Gegensatz zum Nationalrat mit knapper Mehrheit für eine Variante entschieden, die für die Leistungserbringer wenig Verbindlichkeit schafft.



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