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27.09.2020

NZZ am Sonntag

Wie viel darf eine Erektion kosten?

Nicolas Diehm ist Co-Gründer des Zentrums für Erektionsstörungen an der Hirslanden-Klinik in Aarau und behandelt mit einer neuartigen Methode Erektionsstörungen bei Männern. Doch nun wollen die Krankenkassen die Behandlung nicht mehr zahlen, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Der Krankenkassen­verband santésuisse hält dagegen, diese endovaskuläre Revaskularisation könne zwar durchaus Sinn ergeben. Es sei aber nicht klar, ob diese neuartige Methode tatsächlich leistungspflichtig sei. «Es ist im Interesse der Prämienzahler, dass im Einzelfall geprüft wird, ob eine Behandlung sinnvoll ist, sprich den Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit entspricht», schreibt santésuisse-Sprecher Matthias Müller.


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