26.09.2019
Communiqué

Der Nationalrat entscheidet zugunsten der Prämienzahler

Das Ja des Nationalrates zur einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS) ist ein Signal für mehr Effizienz und damit die Vermeidung unnötiger Kosten im Gesundheitswesen. Um die Kosten längerfristig wirksam zu dämpfen, sind indessen weitere Massnahmen, insbesondere in der Spitalplanung, bei der Ärztezulassung, den Tarifen und den überteuerten Medikamenten zwingend notwendig. Nur so profitieren die Prämienzahler nachhaltig.


24.09.2019
Communiqué

Trotz geringem Prämienanstieg keine Trendwende bei den Kosten

Der unüblich geringe Prämienanstieg für 2020 ist erfreulich für die Prämienzahlerinnen und -zahler. Leider kann nicht von einer dauerhaften Trendwende gesprochen werden. Nur wenn es gelingt, echte Reformen zu realisieren, können wir uns das Gesundheitswesen auch in Zukunft leisten. Bleiben kostendämpfende Reformen aus, verharrt das jährliche Kostenwachstum – und damit auch die Prämienentwicklung – auf dem langjährigen Niveau von drei bis vier Prozent.


06.09.2019
Communiqué

Jetzt ambulante Pauschaltarife rasch einführen

Mit dem klärenden Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist der Weg frei für die rasche Einführung von Pauschaltarifen in der ambulanten Versorgung. Als nächster Schritt ist die gemeinsame Entwicklung einer zukunftsgerichteten ambulanten Tarifstruktur durch die Tarifpartner anzustreben. Pauschaltarife verbessern die Transparenz für die Versicherten und die Versicherer. Durch die Verknüpfung der ambulanten Pauschalen mit qualitätssichernden Massnahmen können überflüssige Leistungen verhindert und Kosten vermieden werden.


30.08.2019
Communiqué

SGK-N hält an griffiger Regelung der Ärztezulassungen fest

Zu viele Ärzte bedeuten zu hohe Krankenkassenprämien. santésuisse begrüsst deshalb die Standhaftigkeit der SGK-N bei der Zulassungssteuerung. Der Ständerat hatte der Vorlage zuvor die Zähne gezogen. Bei der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen ist das Ei des Kolumbus noch nicht gefunden: Es muss verhindert werden, dass Personen mit hohen Franchisen systematisch benachteiligt werden.


21.08.2019
Communiqué

Der Bundesrat will endlich unnötige Kosten eliminieren

santésuisse begrüsst, dass der Bundesrat griffige Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen umsetzen möchte. Mit der Förderung von ambulanten Pauschalen und weiteren geeigneten Massnahmen will der Bundesrat gegen die stetige Mengenausweitung vorgehen. Ebenso begrüsst santésuisse, dass der Bundesrat nun endlich auch Massnahmen gegen die überhöhten Preise für Medikamente nach Ablauf des Patentschutzes treffen will. Auch will er das bewährte Beschwerderecht der Krankenversicherer gegen die Überversorgung im Spital- und Pflegeheimbereich wieder einführen . Das Parlament steht nun in der Verantwortung, dass diese Massnahmen auch tatsächlich umge-setzt werden.


13.08.2019
Communiqué

Unnötige und teure Akademisierung bringt den Patienten nichts – treibt aber die Prämien in die Höhe

Der indirekte Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative will den Pflegefachpersonen einen Sonderstatus einräumen, der Prämien- und Steuerzahler massiv stärker belastet. Die Rahmenbedingungen für die Pflege sind bereits heute gut. Um den künftigen Personalbedarf zu decken, braucht es punktuelle Anpassungen im Bereich der Ausbildung. Im Hinblick auf den demografisch bedingten Mehrbedarf an Pflegeleistungen fordert santésuisse einen einfacheren Einstieg in die Pflegeberufe auf Stufe Berufslehre.


12.08.2019
Communiqué

Sonderwünsche gefährden die Zukunft der sozialen Krankenversicherung

Aufgrund von Sonderwünschen im Gesundheitswesen droht ein zusätzlicher Kostenschub. santésuisse fordert im Sinne der Prämienzahler, haushälterisch mit den Mitteln umzugehen. Die Prämienlast steigt laufend. Werden nun teure Sonderwünsche erfüllt, ist das Gesundheitswesen bald nicht mehr bezahlbar. Die Folge wären Rationierung und Zweiklassenmedizin. Das gilt es zu vermeiden.


26.06.2019
Communiqué

Communiqué zum Rahmenprogramm der Generalversammlung von santésuisse: Finanzielle Belastung durch die Langzeitpflege steigt kontinuierlich

Mit der Alterspflege sind hohe Kosten verbunden. Dementsprechend bereitet diese Perspektive vielen Menschen Sorgen. Die Krankenversicherer tragen jährlich 2,8 Milliarden Franken der Pflegekosten. Das ist doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren und viermal so viel wie bei Einführung des Krankenversicherungsgesetzes prognostiziert. Das Pflegepersonal auf der anderen Seite fordert seit einiger Zeit eine Besserstellung der Pflege. An der Generalversammlung von santésuisse wurden Pro und Contra sowie die Zukunftsperspektiven der Pflege diskutiert.


21.06.2019
Communiqué

Durchbruch für gemessene medizinische Qualität

Mit überwältigender Mehrheit haben National- und Ständerat griffige gesetzliche Rahmenbedingungen für Transparenz und Qualität im Sinne der Patientinnen und Patienten beschlossen. Die Leistungserbringer werden verbindlicher als bisher zur Teilnahme an Qualitätssicherungsmassnahmen verpflichtet. So erhalten Patienten endlich auch im ambulanten Bereich Informationen darüber, wo eine Behandlung mehr oder wenig gut ist.


20.06.2019
Communiqué

Ein Entscheid für die Prämienzahler und gegen Telefonterror

santésuisse ist erfreut über den Entscheid des Ständerates, auch im Bereich der Zusatzversicherungen verbindliche Vergütungsobergrenzen für Vermittler vorzusehen. Damit werden die Umgehung der Provisionsobergrenzen in der Grundversicherung sowie der «Telefonterror» wilder Makler und Vermittler wirksam eingedämmt – zum Vorteil der Prämienzahlerinnen und -zahler.