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13.07.2020

Porträt ÖKK

„Auch online lassen sich grossartige Ideen entwickeln“

Flexibel bleiben – auch während der Krise: Flurina Joos, Projektleiterin Produkte und Dienstleistungen bei ÖKK, hat aus der Corona-Zeit das Beste gemacht. Selbst für den Znüni-Kaffee mit ihrem Team fand sie eine Lösung.

Die Coronakrise warf Flurina Joos, Projektleiterin Produkte und Dienstleistungen bei ÖKK, ins kalte Wasser. Kaum zurück von einer langen Reise, hiess es: «Ab ins Homeoffice!» Flurina Joos nahm es gelassen. Schliesslich entwickelt sie mit ihrem Team neue Produkte. Und da sind Überraschungen auch nicht selten.

«Man muss offen sein für Veränderungen – auch wenn diese unvermittelt kommen. Zum Glück sind wir bei ÖKK technisch gut ausgerüstet. Da ist auch Homeoffice kein Problem.» Das dachte sie zumindest. Denn sie musste feststellen, dass ein grosser Bildschirm für ihre Arbeit unverzichtbar ist – und jener ihres Notebooks nicht ausreicht.

Die IT von ÖKK ermöglicht allen Mitarbeitenden zwar, den eigenen Bildschirm vom Büro nach Hause zu nehmen; sie verkabelt diesen sogar fachgerecht. Doch spontan und unkompliziert wie sie ist, stellte Flurina Joos mit einem alten Bildschirm vom Estrich selbständig und schnell die Arbeitsroutine zu Hause wieder her. Auch den Znüni-Kaffee mit dem Team liess sie nicht ausfallen. Er fand während der Krise via Skype statt.

Mehr Aufwand für Online-Workshops

Herausfordernd sind für Flurina Joos nach wie vor Online-Workshops mit vielen Teilnehmenden. «Sie benötigen viel mehr Vorbereitungszeit, mehr Moderatoren und es ist schwierig festzustellen, ob die Gruppe noch «mit dabei» ist. Wenn man diese Umstände berücksichtigt, lassen sich aber auch online grossartige Ideen entwickeln und Projekte vorantreiben.»

Auch wenn die Coronazeit das Leben mancherorts entschleunigte, riss der Strom von Kundenanfragen nicht ab. Die Kundinnen und Kunden richteten gerade in den ersten Wochen nach dem Start des Lockdowns viele Fragen an ÖKK, bei deren Beantwortung wenn nötig auch Flurina Joos und ihr Team einbezogen wurden: Greift die Annullierungskostenversicherung noch? Wo kann ich mich testen lassen? Wer bezahlt das? Die Zahl der Anfragen hat inzwischen deutlich abgenommen; die Kommunikation des Bundes scheint zu helfen. Auch wenn die Arbeit im Homeoffice leicht von der Hand geht, freut sich Flurina Joos doch auf die «Zeit danach»: «Den spontanen Austausch mit meinen Büro-Kolleginnen und -Kollegen, von Angesicht zu Angesicht, den vermisse ich.»

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